Und bald wieder fürs DFB-Team?: "Champions-League-Fülle" kann sich Jubel einfach "nicht verkneifen"

"Champions-League-Fülle" kann sich Jubel einfach "nicht verkneifen"
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10.10.2026 | 06:35 Uhr
Ausgerechnet der frühere Dortmunder Niclas Füllkrug schockt den BVB in der Nachspielzeit. Sein Tor feiert der Werder-Stürmer ausgiebig. Beim Thema Nationalelf ist der Angreifer aber deutlich zurückhaltender.
Niclas Füllkrug hatte bei seiner Rückkehr an die alte Wirkungsstätte schon vor dem Anpfiff so eine Ahnung. "20.30 Uhr, Signal Iduna Park, da kommt der Champions-League-Fülle raus", sagte der Ex-Dortmunder nach seinem späten Tor beim 2:2 (0:0) von Werder Bremen beim BVB am Sky-Mikrofon und lachte, "es hat sich ein bisschen so angefühlt, eine ganz tolle Atmosphäre, ein tolles Stadion".
Eigentlich war sein Ex-Klub auf dem Weg zum fünften Sieg im fünften Bundesligaspiel, als Füllkrug in der Nachspielzeit noch ausglich - mit seinem allerersten Tor gegen die Borussia, das er ausgiebig feierte. Ganz anders als viele Profis, die sich bei Treffern gegen die alten Kollegen zurückhalten. "Den Jubel konnte ich mir nicht verkneifen", sagte er und erläuterte: "Ich mach das Tor ja für uns und nicht gegen sie." Er habe "den BVB sehr gern", betonte er, schaue "viele Spiele" und habe sich vor dem Anpfiff auch "kurz bei der Gelben Wand bedankt".
Insgesamt fühlte sich das Remis nach der turbulenten Schlussphase mit vier Toren ab der 80. Minute und zwischenzeitlicher 2:0-Führung für Dortmund wie ein Sieg an, meinte Füllkrug, "wenn man so zurückkommt". Es sei "die Belohnung, die man bekommt, wenn man positiv ist und diese Bereitschaft zeigt", betonte der 33-Jährige, der in der Saison 2023/24 in 43 Spielen für den BVB 15 Tore erzielt hatte.
14-mal hat er in 24 Länderspielen für Deutschland getroffen, doch seit Juni 2025 nicht mehr in der Nationalmannschaft gespielt. Von einer möglichen Rückkehr in die deutsche Nationalmannschaft möchte der 33-Jährige aber nichts wissen. "Ich möchte nicht so gerne darüber reden", sagte Füllkrug nach der Partie. Auch der neue Bundestrainer Jürgen Klopp hatte ihn nicht in den XXL-Kader für die ersten vier Spiele berufen. "Er hat erklärt, dass es ihm um die Zukunft geht", sagte Füllkrug.
Ausschließen wollte er eine Rückkehr ins DFB-Team dennoch nicht. "Wenn mein Land mich braucht, bin ich für mein Land da", sagte er und fügte grinsend an: "Auch wenn ich 43 bin." Gleichzeitig stellte er klar: "Aber ich bettle nicht darum, ich fordere nichts."
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