InquirerBARMM chief forms CabinetThe Jerusalem PostPolice demolish Beit Hanina compound used to house Palestinians without permitsDaily MaverickNew wave of bomb hoaxes hits dozens of flights across EuropePunchNJC suspends three judges, disciplines six others한겨레여권 사법부 압박에 판사들 대응 나서나…전국법관대표회의 조기 개최VarietyTaiwan Creative Content Fest Opens as Chair Sue Wang Says ‘Culture Is Power’ Amid AI ShiftZDF heuteAktuelle Pressemitteilungen des ZDFSDP Espectáculos¿De qué murió el hermano de Mónica Castañeda? Ventaneando confirma su fallecimientoالنهارخاص "النهار": د.غبيشة الكتبي... من شغف الصقور إلى ريادة طب الصقور في الإماراتDaily MailBondi Beach massacre death toll rises to 16: Survivor dies from complications resulting from their injuries almost eleven months laterSözcüEşinden 2 yıl önce boşanmış! 8 kişinin katili bakın ne iş yapıyormuşESPNJaguars dominate Ravens in Baltimore
The Daily Newsstand · Free, Always
Friday, November 6, 2026

Investor Benko wegen Millionenbetrugs zu weiterer Haftstrafe verurteilt

Translate
René Benko

Zwei Jahre Haft für Investor Benko wegen Millionenbetrugs verurteilt

Stand: 05.11.2026 • 18:56 Uhr

Die Vorwürfe gegen den österreichischen Immobilieninvestor René Benko sind umfangreich: Nach einer Verurteilung wegen Gläubigerschädigung im September folgt nun eine weitere wegen Betrugs. Sie ist noch nicht rechtskräftig.

In einem neuen Verfahren - in diesem Fall wegen schweren Betrugs - ist der österreichische Immobilienunternehmer René Benko zu einer Haftstrafe von zwei Jahren verurteilt worden. Wie die österreichische Zeitung Der Standard berichtete, sah es das Landgericht Innsbruck als erwiesen an, dass der Gründer der Signa-Gruppe einen Investor um fünf Millionen Euro geschädigt hatte. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.

Die Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft (WKStA) warf Benko vor, die Privatstiftung des Industriellen Hans Peter Haselsteiner betrogen zu haben, indem er dem Investor eine "wahrheitswidrige Garantie" gegeben und diesen dadurch zur Zahlung von fünf Millionen Euro verleitet habe. Das Geld habe er demnach Anfang November 2023 dringend für die Sporthandelstochter Sportscheck gebraucht.

Freispruch im zweiten Anklagepunkt

Die Garantieerklärung habe rein zur Täuschung gedient und Benko habe nie ernsthaft vorgehabt, Haselsteiner das Geld zurückzuzahlen, argumentierte die Oberstaatsanwältin. Der 49-jährige Angeklagte wies die Vorwürfe zurück. Haselsteiner betonte hingegen als Zeuge die Bedeutung der Garantie. Er sei um das Geld gebeten worden - und er hätte sie nicht ohne die Zusage Benkos zur Verfügung gestellt, erklärte er. Das Gericht folgte letztlich der Darstellung der Anklage.

In einem zweiten Anklagepunkte wurde der Signa-Gründer freigesprochen. Dabei ging es um den Vorwurf, Benko habe ein Luxus-Jagdgewehr im Wert von 80.000 Euro vor Gläubigern verborgen.

Weitere Ermittlungen laufen

Mit der neuen Verurteilung wird die bisherige Haftstrafe von zweieinhalb Jahren ausgeweitet, die in einem vorangegangenen Prozess wegen Schädigung von Gläubigern verhängt worden war. Er habe einen Mietkostenvorschuss von 360.000 Euro für ein Anwesen in Innsbruck geleistet, obwohl es um sein Signa-Firmen-Imperium bereits sehr kritisch stand, hatte das Landesgericht Innsbruck im September geurteilt. Der Prozess musste damals teilweise neu aufgerollt werden.

Aktuell befindet sich Benko weiterhin in Untersuchungshaft, doch er darf sie seit Mitte Oktober mit Fußfessel in einer Privatwohnung verbringen. Durch die Anrechnung der Untersuchungshaft hat er einen Großteil der Haftstrafe aus dem Urteil im September rechnerisch bereits verbüßt. Allerdings ist auch dieses Urteil noch nicht rechtskräftig.

Gegen Benko laufen noch weitere Ermittlungen rund um den Zusammenbruch der Signa-Gruppe - in Österreich und anderen Ländern, darunter auch in Deutschland.

View the original on Tagesschau →

KioskNews shows a cleaned-up reading view extracted from the publisher’s page — the original always lives on their site, not ours.