Lidl verzichtet an der Kasse aufs Abrunden

- Lidl Schweiz hat das Abrunden von Einkaufsbeträgen bei Karten- und Onlinezahlung abgeschafft.
- Die Umstellung erfolgte bereits im Frühling 2026.
- Nur bei Barzahlung wird weiterhin abgerundet.
Der deutsche Discounter Lidl hat das Abrunden von Einkaufsbeträgen abgeschafft, berichtet der «SonntagsBlick» in seiner aktuellen Ausgabe. Bislang galt: Wenn ein Endbetrag weder mit einer Fünf noch mit einer Null endet, wird abgerundet. So wurden beispielsweise aus 43,53 Franken 43,50 Franken. Damit ist nun Schluss.
Das System sei bereits im Frühling dieses Jahres umgestellt worden, heisst es weiter. Wer jetzt für 43,53 Franken einkauft, dem werden online oder bei Kartenzahlung auch 43,53 Franken abgebucht. Einzig bei Bar-Zahlung wird noch abgerundet – aufrunden ist nicht gestattet.
Lidl sagt gegenüber dem «SonntagsBlick», dass die neue Praxis dem «heutigen Marktstandard» entspreche. Auch würde dies Transparenz schaffen, da man «auf den Rappen genau den Gegenwert der Artikel» bezahle, die man auch einkaufe. Für den Discounter ein gutes Geschäft: Wie Lidl 2020 sagte, habe man durch das Abrunden seiner Kundschaft über eine Million Franken geschenkt. Bei Aldi existiert das Abrunden schon seit Herbst letzten Jahres nicht mehr.
Wie findest du es, dass Lidl bei Kartenzahlung nicht mehr abrundet?
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Yasmin Rosner (roy), Jahrgang 1980, arbeitet seit 2017 für 20 Minuten im Newsdesk als Nachtschicht vom Ausland aus.
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