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Sunday, November 1, 2026

«Wo ist Yannik?»: Heidis rührende Geste an der Halloween-Party

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  • Der Schweizer Designer Yannik Zamboni hat in New York an Heidi Klums Halloween-Party gefeiert.
  • Klum erschien als blutige Horror-Hand und fragte beim Eintreffen von Zambonis Freund Aaron: «Wo ist Yannik?»
  • Zamboni stürzte auf seinen 20 Zentimeter hohen Plateauschuhen vier- oder fünfmal und rechnet mit einem geschwollenen Knöchel.

Neun Stunden Vorbereitung, 20 Zentimeter hohe Plateauschuhe und eine Partynacht voller Überraschungen: Für Yannik Zamboni wurde die legendäre Halloween-Party von Heidi Klum in New York zu einem unvergesslichen Erlebnis.

Der Schweizer Designer war gemeinsam mit seinem besten Freund Aaron eingeladen und sorgte mit seinem Kostüm für Aufsehen. Doch der schönste Moment des Abends hatte nichts mit Verkleidungen zu tun.

Hier feiert der Schweizer Designer mit seiner Freundin Heidi Klum.Yannik Zamboni

«Sie hat tatsächlich auf mich gewartet»

Zwischen gfürchigen Gestalten und aufwendig geschminkten Partygästen gab es für Zamboni einen besonders emotionalen Augenblick. «Am meisten freue ich mich, Heidi zu sehen. Heute Abend war das Wiedersehen besonders schön. Sie hat tatsächlich auf mich gewartet und mich direkt in den Arm genommen», schwärmt er gegenüber 20 Minuten.

Noch mehr berührt habe ihn, wie die 53-Jährige auf seine Ankunft reagiert habe. Als Klum zunächst nur Aaron gesehen habe, sei ihre erste Frage gewesen: «Wo ist Yannik?»

«Das hat mich unglaublich gefreut. Gerade in einem Umfeld, in dem so viele Menschen ihre Aufmerksamkeit möchten, bedeutet mir eine solche Geste sehr viel.» Für ihn zeige dieser Moment, wie ehrlich und persönlich ihre Freundschaft sei.

Yannik Zamboni

Dabei sei die Stimmung an der Party dieses Jahr etwas anders gewesen, erzählt Zamboni. Klum sei ohne Begleitung aufgetaucht und ständig von Menschen umgeben gewesen. Deshalb habe er sich bewusst etwas zurückgehalten, um ihr Freiraum zu lassen und nicht ebenfalls ununterbrochen ihre Aufmerksamkeit zu beanspruchen.

Heidi Klum wird zur blutigen Horror-Hand

Für den grossen Gruselauftritt hatte sich die selbst ernannte Halloween-Königin erneut etwas einfallen lassen: Klum verwandelte sich in eine blutige Horror-Hand.

Schon im Vorfeld hatte das Model angekündigt, dass ihr Körper in eine Form passen werde, in die ein menschlicher Körper normalerweise nicht passe. Mit rätselhaften Instagram-Hinweisen hatte sie ihre Fans tagelang spekulieren lassen.

Auch Zamboni tappte bis zur Enthüllung im Dunkeln. Er habe keine Ahnung gehabt, was Klum tragen würde, und sich genauso überraschen lassen wie alle anderen.

Welchen Halloween-Look würdest du dir am ehesten selbst zutrauen?

Neun Stunden für ein verrücktes Experiment

Der Schweizer liess sich bei seinem eigenen Halloween-Look ebenfalls nicht lumpen. Gemeinsam mit Aaron setzte er das Motto «Crazy Professor» um. Aaron verkörperte einen verrückten Wissenschaftler, während Zamboni dessen missglücktes Laborexperiment spielte.

«Sozusagen eine völlig missglückte, ziemlich abgefuckte Kopie von ihm», erklärt er lachend. Für die Verwandlung hätten die beiden bereits um zwölf Uhr mittags mit den Vorbereitungen begonnen. Schminken, Haare stylen, rasieren und Kostüme anziehen hätten insgesamt rund neun Stunden beansprucht.

Und wer hatte neben Klum das beste Kostüm? Zamboni muss nicht lange überlegen: «Ich bin jetzt einfach mal ganz frech und ehrlich: Nach Heidi Klum hatte ich natürlich das beste Kostüm!»

Beeindruckt habe ihn aber auch ein Gast mit einem aufwendigen Nacktkostüm, das mithilfe künstlicher Körperteile gestaltet worden sei.

Vier bis fünf Stürze auf 20-Zentimeter-Schuhen

So glamourös die Nacht auch war, fürchtet er sich schon vor den Schmerzen am nächsten Tag. Schuld daran waren seine riesigen Plateauschuhe.

«Das Schlimmste an diesem Abend waren definitiv meine 20 Zentimeter hohen Plateauschuhe!», erzählt er lachend. Eigentlich könne er gut darin laufen. Doch sobald man umknicke, werde es gefährlich.

«Ich bin heute sicher vier- oder fünfmal gestürzt, teilweise sogar auf der Treppe, und habe mir dabei fast das Fussgelenk gebrochen.» Er rechne deshalb damit, am nächsten Morgen mit einem geschwollenen Knöchel aufzuwachen und jeden einzelnen Sturz zu spüren.

Um zwei Uhr morgens ist noch lange nicht Schluss

Bereits zwei Tage vor der eigentlichen Halloween-Party hatte Zamboni mit Klum und ihrem Umfeld gefeiert. Bei einem privaten Treffen im New Yorker Restaurant Crazy Pizza seien rund 30 bis 40 Personen zusammengekommen, darunter das ehemalige Supermodel Karen Mulder (56). Für Zamboni sei es ein wunderschöner und persönlicher Auftakt gewesen.

Und auch die grosse Halloween-Nacht will einfach nicht enden. Als Zamboni mit 20 Minuten sprach, war die Party noch in vollem Gang.

«Es ist mittlerweile fast zwei Uhr morgens und wir sind immer noch alle da und feiern! Und wir haben definitiv noch nicht genug», erzählt er lachend.

Nur einen Wunsch hatte der Schweizer zu diesem Zeitpunkt noch: «Ich möchte jetzt eigentlich nur noch dieses Interview abschliessen, damit ich endlich aufhören kann zu arbeiten und den Rest der Nacht mit Heidi und den anderen geniessen kann!»

Dario Aeberli

Dario Aeberli (dae), Jahrgang 1995, arbeitet seit Oktober 2023 als People-Redaktor bei 20 Minuten. Zuvor war er Lokaljournalist und beim «Migros-Magazin».

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