ESPN DeportesGetafe confirma su interés en Jadon SanchoInquirerSolar-powered irrigation system offered to Ilocos Norte farmersThe Jerusalem Post'This is our homeland': Netanyahu responds to Obama accusations that Israel stole Palestinian landESPNRun game, defense power Broncos in OT win against SeahawksRTP DesportoFrancisco Cabral com “sensação incrível” antes da final do Masters 1.000 de XangaiSCMP ChinaA US scholar’s take on how shifts in US-China relations are felt in a Tsinghua classroomRolling StoneMiley, J Balvin, Stella Lefty Tapped for ‘Nobody Wants This’ Season 3 SoundtrackBusiness AMChina wil de Amerikaanse F-35’s overrompelen met een gigantische vloot J-20-vliegtuigenThe RegisterNTT Global Data Centers weighs the price tag of not building fast enoughVarietyRachel Chinouriri on How Sobriety and Self-Actualization Inspired Her Sophomore Album ‘I Think I Spoke Too Soon’: ‘It Was Like Doing an Autopsy on Myself’ZDF heuteSo haben sich die Mieten in Ihrer Region entwickeltThe South AfricanZim bus drivers face charges in SA after 65 passengers found without passports
The Daily Newsstand · Free, Always
Friday, October 16, 2026

Schwache Kartoffelernte lässt Preise steigen

Translate
Zwei Kartoffeln liegen in einem Feld, welches nicht beregnet wurde.

Schwache Ernte Weniger Kartoffeln, höhere Preise

Stand: 15.10.2026 • 14:57 Uhr

Der extrem heiße Sommer und verringerte Anbauflächen haben Folgen für die Kartoffelernte in Deutschland. Diese dürfte 2026 so gering ausfallen wie seit Jahren nicht mehr. Das lässt die Preise steigen.

Die schlechte Kartoffelernte lässt in Deutschland die Preise steigen. Im September mussten die Verbraucher bereits 11,3 Prozent mehr bezahlen als im Vorjahresmonat, wie das Statistische Bundesamt mitteilte. Die Steigerung lag damit deutlich über der allgemeinen Inflation von 3,3 Prozent.

2025 hatte es mit 13,9 Millionen Tonnen noch eine herausragend gute Ernte gegeben. Im laufenden Jahr werden nach vorläufigen Ergebnissen nur 10,4 Millionen Tonnen Kartoffeln eingebracht, was einen Rückgang um rund ein Viertel bedeutet. Weniger Kartoffeln wurden zuletzt 2018 geerntet (8,9 Millionen Tonnen).

Wegen des knappen Angebots sind die Erzeugerpreise bereits deutlich gestiegen: Die Landwirte erhielten im August um 61,5 Prozent mehr Geld für ihr Produkt. So stark ist der Kartoffelpreis auf der Erzeugerebene seit drei Jahren nicht mehr gestiegen. Für sämtliche pflanzliche Produkte haben die Erzeugerpreise um 12,3 Prozent zugelegt.

Verringerte Anbaufläche und Dürre

Die Gründe für die geringe Ernte sind eine um 11,1 Prozent verringerte Anbaufläche und die Dürre, in deren Folge die Kartoffeln kleiner ausfielen. Statt 46 Tonnen pro Hektar wie im Vorjahr konnten die Landwirte im Schnitt aktuell nur 38,9 Tonnen ernten.

Dennoch werden in Deutschland deutlich mehr Kartoffeln erzeugt, als für den Bedarf im Land benötigt werden: Der Selbstversorgungsgrad lag nach vorläufigen Angaben der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) im Wirtschaftsjahr 2024/25 bei 145 Prozent. "Ein großer Teil der Kartoffeln und Kartoffelprodukte wird also nicht für den heimischen Markt erzeugt, sondern exportiert", teilte das Statistische Bundesamt mit.

Bei den verarbeiteten Kartoffelprodukten für die Tiefkühltruhe wie Pommes oder Kroketten ist der Preissprung noch nicht angekommen. Hier lagen die Preise zuletzt um 4,7 Prozent unter dem Vorjahresmonat.

View the original on Tagesschau →

KioskNews shows a cleaned-up reading view extracted from the publisher’s page — the original always lives on their site, not ours.