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Friday, November 6, 2026

Nordrhein-Westfalen: SPD-Spitzenkandidat Ott spricht sich für Aigner aus

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Nordrhein-WestfalenSPD-Spitzenkandidat Ott spricht sich für Aigner aus

06.11.2026, 01:01 Uhr

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Jochen Ott wirbt für Ilse Aigner als Bundespräsidentin. In einem Statement begründet er, warum gerade jetzt eine Frau an die Staatsspitze soll.

Köln/Düsseldorf (dpa/lnw) - Der SPD-Spitzenkandidat für die Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen, Jochen Ott, unterstützt eine Kandidatur der bayerischen Landtagspräsidentin Ilse Aigner (CSU) für das Bundespräsidentenamt. "Ich begrüße es ausdrücklich, dass es auf eine Frau im höchsten Staatsamt hinausläuft", sagte der Chef der SPD-Landtagsfraktion dem "Kölner Stadt-Anzeiger".

Er freue sich, dass mit Ilse Aigner eine geeignete Bewerberin zur Verfügung stehe. "Gerade in diesen Zeiten brauchen wir an der Staatsspitze eine Persönlichkeit, die Menschen zusammenführt, Brücken baut und über Parteigrenzen hinweg Vertrauen schafft", sagte Ott weiter.

Ministerpräsident Wüst hat bislang keinen Namen genannt

Am Vortag hatte sich Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) in der Bundespräsidenten-Debatte zurückhaltend geäußert und keinen Namen genannt. "Es gibt viele ausgesprochen geeignete Persönlichkeiten für das Amt", hatte Wüst gesagt. "Besonders freue ich mich, dass es sehr starke Frauen in unserem Land gibt, die diese Aufgabe nicht nur hervorragend wahrnehmen, sondern das Amt auch nachhaltig prägen könnten", sagte Wüst der Deutschen Presse-Agentur.

Mehrere einflussreiche CDU-Politiker haben sich bereits offen für die CSU-Politikerin Ilse Aigner als künftige Bundespräsidentin ausgesprochen. Auch führende Politiker von SPD und Grünen befürworten die Kandidatur der bayerischen Landtagspräsidentin. Die CSU wirbt seit Monaten für Aigner.

Am 30. Januar kommt die Bundesversammlung zusammen, um die Nachfolge von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier zu bestimmen. Bundeskanzler und CDU-Chef Friedrich Merz hatte für eine Frau für das höchste Staatsamt plädiert, aber noch keinen Namen genannt. Eine Entscheidung wird Anfang kommender Woche erwartet.

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