Daily MaverickTHE CONVERSATION: New world map makes Africa look bigger – What’s the fuss about? Cartographers explainThe Jerusalem PostWhy ‘Washington Post’ columnist Shadi Hamid excuses Hamas, demonizes Israel, Jews - opinionESPN DeportesRaphinha salió al descanso de Brasil vs. Australia con molestiasRTP DesportoBrasil vence Austrália com Circati a marcar e Irankunda a cometer penáltiESPNProfessors, pro hoops and a playoff push: How Kelsey Mitchell juggles pursuit of Ph.D., WNBA titleBollywood HungamaRajkummar Rao’s Shahid is FINALLY streaming after 13 years; writer-editor Apurva Asrani asks “Why now?”South China Morning PostUS Navy launches drone command that could reshape Taiwan war planningCollider'Rivals' Officially Returns for Even More Soapy Scandal in Must-See New Season 2 Trailer
The Daily Newsstand · Free, Always
Tuesday, September 29, 2026

Haushalte sind so reich wie nie - Vermögen ungleich verteilt

Translate
Zahlreiche Euro-Banknoten mit verschiedenen Werten liegen auf einem Tisch.

Stand: 29.09.2026 • 15:17 Uhr

Der KI-Boom an den Börsen hat das weltweite Geldvermögen im vergangenen Jahr auf einen Rekordwert getrieben. Die privaten Haushalte besaßen zum Jahresende ein Vermögen von 268,4 Billionen Euro.

Privathaushalte rund um den Globus sind nach Berechnung der Allianz in Summe so reich wie nie. Boomende Börsen ließen das Geldvermögen demnach im vergangenen Jahr auf 268,4 Billionen Euro brutto klettern. Das waren 8,6 Prozent mehr als ein Jahr zuvor.

Das geht aus dem jährlichen "Allianz Global Wealth Report" des Münchner Versicherungskonzerns hervor, der heute veröffentlicht wurde. Gleichzeitig verfügen noch immer fast drei Milliarden Menschen der in der Analyse erfassten Weltbevölkerung über praktisch kein Nettofinanzvermögen.

KI-Boom treibt auch Vermögen

Vier Fünftel des Zuwachses gingen auf Wertsteigerungen zurück, getrieben vor allem von Wertpapieren, die wegen der hohen Bewertungen von Aktien rund um die Künstliche Intelligenz (KI) um 12,4 Prozent zulegten.

"KI könnte zum nächsten großen Motor der Vermögensbildung werden", sagte Katharina Utermöhl, Head of Thematic & Policy Research bei Allianz Research. "Doch entscheidend ist, wer die Vermögenswerte besitzt - und damit an den Erträgen teilhat."

Deutsche Haushalte profitieren kaum

Für das laufende Jahr rechnet die Allianz mit einem weiteren Vermögenszuwachs um neun Prozent - für Deutschland dagegen nur mit vier Prozent mehr. Denn die deutschen Haushalte legen weiterhin konservativer an und können deshalb nicht mit den weltweiten Zuwächsen mithalten.

Ihr Brutto-Geldvermögen legte 2025 um 4,9 Prozent auf 9,9 Billionen Euro zu. 2024 waren es noch 7,4 Prozent. Mehr als zwei Drittel des Zuwachses entfielen auf Neuanlagen, Wertsteigerungen machten nur 31 Prozent aus. Das deutsche Vermögenswachstum bleibe überwiegend spargetrieben, erklärten die Allianz-Experten.

Die Deutschen legten 319,3 Milliarden Euro neu an, 38 Prozent davon flossen in Wertpapiere. Damit hatten aber Wertpapiere in ihren Portfolios mit 37,1 Prozent erstmals einen höheren Anteil als Bankeinlagen mit 36,4 Prozent. Mit einem Netto-Geldvermögen von 91.780 Euro pro Kopf liegt Deutschland im weltweiten Vermögens-Ranking unverändert auf Platz zwölf.

Inflation frisst Zuwächse auf

Mehr als dreimal so viel haben die US-Amerikaner als Spitzenreiter auf der hohen Kante: 296.950 Euro. Das sind fast zehn Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Dahinter kommen die Schweizer mit 275.980 Euro. Auf Rang drei haben sich die Dänen geschoben.

Die Inflation frisst allerdings einen großen Teil der Vermögenszuwächse auf - vor allem in Europa. "Seit 2019 ist das nominale Geldvermögen um 50 Prozent gestiegen, real, also bereinigt um die Inflation, jedoch nur um 23 Prozent", sagte Ludovic Subran, Chefvolkswirt und Chefanlagestratege der Allianz. In Westeuropa liege das reale Geldvermögen sogar nur 0,5 Prozent über dem Niveau von 2019 - in China seien es 70 Prozent.

View the original on Tagesschau →

KioskNews shows a cleaned-up reading view extracted from the publisher’s page — the original always lives on their site, not ours.