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Saturday, November 7, 2026

Euro Hockey Tour in Helsinki – Die Schweiz muss sich auch Schweden beugen

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  • Nach 2 Spielen noch ohne Punkte: Die Schweiz fängt bei der Euro Hockey Tour in Helsinki die 2. Niederlage ein.
  • Gegen Schweden hält das Team von Headcoach Jan Cadieux phasenweise gut mit, kommt vom 0:1 zum 2:1 und verliert gleichwohl mit 2:4.
  • Die Nati beschliesst die 1. Turnierstation der neuen Saison am Sonntagmittag gegen Tschechien.

Weniger als 2000 Zuschauende waren in Helsinki Zeuge davon, dass sich für die Schweiz der Fehlstart in die Länderspiel-Saison ausweitete. 2 Tage nach der verpassten WM-Final-Revanche gegen Gastgeber Finnland (1:3) war auch Schweden stärker.

Die Auswahl des früheren ZSC-Cheftrainers Rikard Grönborg reüssierte mit 4:2 und blieb damit nach dem 3:2 n.P. zum Auftakt über Tschechien auf der Siegerstrasse. Fredrik Eriksson ebnete in der 47. Minute den Weg zum erneuten Erfolg, indem er am zweiten Pfosten goldrichtig stand und zum 3:2 einschieben konnte. Jacob Larsson setzte in der 57. Minute den Deckel drauf und nutzte somit im allerletzten Moment Ken Jägers kleine Strafe aus. Es war dies aufgrund des eindeutigen Schussverhältnisses (38:13) der korrekte Ausgang einer Partie, die in den ersten beiden Abschnitten viel Auf und Ab geboten hatte.

Erst das Schweizer Tor in Über- und dann in Unterzahl

Nach 27 Minuten riss eine unnötige Strafe infolge eines Wechselfehlers die stärker aufgekommenen Schweizer vermeintlich aus ihrem Rhythmus. Erst 5 Minuten zuvor hatte Dominik Egli gegen die Schweden zum 1:1-Ausgleich getroffen. Im Powerplay hämmerte er die Scheibe aus der Distanz unhaltbar in die Maschen.

Nun aber war «Tre Kronor» auf einmal in numerischer Überzahl – erstmals in dieser Partie – und hätte dem Gegner den Schwung gleich wieder nehmen können. Doch es kam gänzlich anders: Nach einem Bullygewinn entwischte das ZSC-Gespann Denis Malgin und Sven Andrighetto, Letzterer legte für seinen Klubkollegen mittels Querpass perfekt auf. Und so führte die Nati nach diesem Shorthander zur Spielhälfte überraschend mit 2:1.

Im ersten Moment wirkten die Nordländer mit 5 NL-Akteuren in ihren Reihen nach diesem Nackenschlag konfus. Sie konnten sich aber schnell fangen, erhöhten den Druck wieder und zwangen Ludovic Waeber zu mehreren Paraden. In der 37. Minute war der 30-Jährige gegen Adam Ollas-Mattsson schliesslich machtlos. Beim Stand von 2:2 wurde die Partie neu lanciert.

Ein erstes Mal hatte der Gottéron-Keeper nach gut 10 Minuten hinter sich greifen müssen. Waeber konnte gegen Victor Stjernborg nichts ausrichten. Dieser hatte bei seinem Abschluss nicht lange gefackelt, nachdem auf der Schweizer Seite viel zu kompliziert agiert worden und bei der Spielauslösung ein ärgerlicher Fehler unterlaufen war.

So geht es weiter

Es bleibt im Rahmen des Vierländer-Vergleichs für die Schweiz die Standortbestimmung gegen Tschechien. Das erste Wiedersehen zwischen den beiden Nationen seit dem 6:1-Kantersieg für die Nati letzten Mai im unmittelbaren Vorfeld der Heim-WM findet am Sonntag um 13:30 Uhr statt (ab 13:15 Uhr live auf SRF zwei).

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