Schweizer vor Passkontrolle – Schild macht sie zu Chinesen

- Am Flughafen Charles-de-Gaulle in Paris sorgte ein Übersetzungsfehler für eine kuriose Verwechslung auf einem Passkontroll-Schild.
- Das Länderkürzel «CH» wurde fälschlicherweise China statt der Schweiz zugeordnet – dabei steht es für «Confoederatio Helvetica».
- Paris Aéroport reagierte mit Humor auf den Fehler und leitete die Korrektur an die zuständigen Teams weiter.
Am Pariser Flughafen Charles-de-Gaulle sorgte ein Übersetzungsfehler für eine kuriose Verwechslung: Auf einem Schild durften Schweizer die automatische Passkontrolle benutzen. In der chinesischen Übersetzung stand an derselben Stelle jedoch plötzlich China statt Schweiz, wie der «Aerotelegraph» berichtet.
Der Grund dürfte das Schweizer Länderkürzel «CH» gewesen sein. Offenbar wurde es bei der Übersetzung fälschlicherweise China zugeordnet. Dabei steht «CH» für «Confoederatio Helvetica», den lateinischen Namen der Schweiz. Das Länderkürzel von China lautet «CN».
Schweizer verschwinden, Chinesen tauchen auf
In der chinesischen Version des Schildes fehlten die Schweizer Reisenden. Dafür wurden chinesische Staatsangehörige als berechtigt aufgeführt.
Das ist natürlich falsch. Schweizerinnen und Schweizer dürfen die automatischen Grenzkontrollen bei der Einreise nach Frankreich benützen. Chinesische Staatsangehörige gehören dagegen nicht zu den dafür zugelassenen Nationalitäten, da das Land bekanntlich nicht zum Schengen-Raum zählt.
Flughafen reagiert auf Fehler
Aufgefallen war die Verwechslung Pascal Lottaz, der ein Foto des Schildes auf der Plattform X veröffentlichte.
Paris Aéroport nahm die Panne mit Humor. «Ups», schrieb der Flughafenbetreiber und scherzte, die Schilder hätten offenbar beschlossen, etwas früher als geplant eine Weltreise anzutreten.
Der Fehler sei an die zuständigen Teams zur Korrektur weitergeleitet worden.
Wie findest Du den Umgang des Flughafens Paris-Charles-de-Gaulle mit dem Übersetzungsfehler auf dem Schild?
Jonas Bucher ist Blattmacher und stellvertretender Co-Leiter des Newsdesks bei 20 Minuten. Er ist seit 25 Jahren in der Medienbranche tätig und 20 Minuten stets treu geblieben.
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