ESPNBetting: Is the over or under the play in Alabama-Georgia game?RTP Desporto18h30 Pavlidis aumentado e a polémica CR/JJThe Jerusalem PostILF launches dictionary to reclaim 'hijacked' terms related to October 7, Israel-Hamas warInquirerDTI maps halal calamansi supply chain in Oriental MindoroBollywood HungamaEXCLUSIVE: Kareena Kapoor Khan’s mystery helmet post decoded! She has teamed up with F1 champion Lando Norris for a global collaboration, say sourcesESPN DeportesMessi y Cristiano Ronaldo, diferentes hasta para irseDaily MaverickWatch — Where’s the ANC? Inside the party’s quietest election campaign yetZDF heuteAktuelle Pressemitteilungen des ZDFCBS News"America's Startup" competitors use AI to launch businesses from their dormsSDP EspectáculosLa Oreja de Van Gogh vuelve a México en 2027: fechas, sedes y boletostazFilm „Alte Liebe“ von Andreas Dresen: Sich gemeinsam erinnern bringt mehr als bloß ZwietrachtBillboardKirk Franklin’s GloRilla Collab ‘This Time’ Becomes His Record-Extending 10th Hot Gospel Songs No. 1
The Daily Newsstand · Free, Always
Wednesday, October 7, 2026

Germanwings-Absturz: Gericht weist Schadenersatzklage ab

Translate

Das Landgericht Braunschweig hat die Klage von Angehörigen der Germanwings-Absturzopfer gegen den Bund zurückgewiesen. Vor elf Jahren hatte der Copilot die Maschine absichtlich abstürzen lassen.

06.10.2026 | 0:46 min

Mehr als elf Jahre nach dem Germanwings-Unglück sind Angehörige der Opfer mit einer neuen Schadenersatzklage am Landgericht Braunschweig gescheitert. "Die Klage wird abgewiesen", sagte die Richterin.

Nach Auffassung der Kammer scheiden Ansprüche gegen die Bundesrepublik Deutschland aus, vorrangig seien gleichwertige Ansprüche gegen Germanwings. Deshalb stehe ihnen kein Schmerzensgeld aus Amtshaftung gegen die Bundesrepublik zu.

Das Flugzeug war am 24. März 2015 auf dem Weg von Barcelona nach Düsseldorf in den französischen Alpen abgestürzt - vom damaligen Co-Piloten absichtlich gegen einen Berg gesteuert. 150 Menschen starben.

Kläger: Flugtauglichkeit von Germanwings-Pilot nicht ausreichend überwacht

30 Hinterbliebene verlangten mit ihrer neuen Klage jeweils bis zu 110.000 Euro von der Bundesrepublik Deutschland. Nach Überzeugung der Kläger wurde die Flugtauglichkeit des Co-Piloten damals nicht ausreichend überwacht. Aus ihrer Sicht waren die flugmedizinischen Gutachten mit Blick auf mögliche psychische Erkrankungen nicht weitreichend genug.

Rückblick: Zehn Jahre nach dem "Germanwings-Absturz". Für die Angehörigen bleibt der Schmerz unermesslich.

21.03.2025 | 6:14 min

Verhandelt wurde das Zivilverfahren gegen den Staat in Niedersachsen, weil das Luftfahrt-Bundesamt (LBA) seinen Sitz in Braunschweig hat. Das Ziel der Kläger sei es, zu klären, ob die staatliche Kontrolle funktioniert habe, sagte Klägeranwalt Julius Reiter:

Entschädigung ist nicht Aufklärung. Es geht nicht primär um weiteres Geld, sondern um die bis heute ungeklärte Frage, ob staatliche Sicherheits- und Aufsichtsstrukturen versagt haben - und welche Konsequenzen daraus für die Sicherheit des Luftverkehrs zu ziehen sind.

Julius Reiter, Klägeranwalt

Klägeranwalt: "Aufklärung über 2015 ist Vorsorge für morgen"

So stelle sich die Frage, ob flugmedizinische Untersuchungen von 2013 und 2014 den Anforderungen entsprachen. Und: Hätte der Co-Pilot mit einer depressiven Vorgeschichte möglicherweise eine weitergehende psychiatrische Beurteilung gebraucht? Er sagte: "Aufklärung über 2015 ist Vorsorge für morgen."

Karte des Fluges von Germanwings 9525 von Barcelon nach Düsseldorf mit der Absturzstelle nördlich von Nizza

Karte des Fluges von Germanwings 9525 von Barcelona nach Düsseldorf mit der Absturzstelle nördlich von Nizza

Quelle: ZDF

Schon nach dem Prozessbeginn in Braunschweig hatten Anwälte und Kläger wenig Hoffnung auf ein für sie positives Ergebnis. In der Verhandlung hatte die Richterin darauf verwiesen, dass die Kammer von geringen Erfolgsaussichten für die Klage ausgehe.

Lufthansa zahlte Entschädigung

Die Lufthansa hatte nach dem Unglück Zahlungen geleistet. Nach früheren Angaben der Fluggesellschaft erhielten nächste Angehörige pro Person 10.000 Euro Schmerzensgeld, für jedes Todesopfer sollen außerdem 25.000 Euro als sogenanntes vererbbares Schmerzensgeld gezahlt worden sein.

2025, zehn Jahre nach dem Germanwings-Absturz von Flug 4U 9525, gedenken Angehörige der Opfer am Absturzort.

24.03.2025 | 2:04 min

Die Folgen der Katastrophe beschäftigten über die Jahre mehrere Gerichte in verschiedenen Ländern. In Prozessen um zusätzliches Schmerzensgeld allerdings erlitten Hinterbliebene der Opfer Niederlagen an den Landgerichten in Frankfurt und Essen sowie in zweiter Instanz am Oberlandesgericht Hamm.

Klägeranwalt will Berufung prüfen

Die Angehörigen hatten rund um den Verhandlungsauftakt in Braunschweig betont, dass es ihnen nicht ums Geld gehe. Sie wollten vielmehr erreichen, dass Verantwortliche endlich benannt und auch verurteilt werden. Gegen das Urteil kann binnen eines Monats Berufung zum Oberlandesgericht Braunschweig eingelegt werden. Klägeranwalt Reiter kündigte an, dies prüfen zu wollen.

View the original on ZDF heute →

KioskNews shows a cleaned-up reading view extracted from the publisher’s page — the original always lives on their site, not ours.