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Monday, October 19, 2026

Leidgeplagter Speed-Routinier erklärt seinen Rücktritt

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«Zeit ist für mich gekommen»

Leidgeplagter Speed-Routinier erklärt seinen Rücktritt

Kurz vor dem Saisonstart gibts einen Rücktritt im österreichischen Ski-Team. Max Franz beendet seine von zahlreichen Verletzungen geprägte Karriere.

Publiziert: vor 28 Minuten

  • Max Franz erklärt seinen Rücktritt
  • Der Österreicher hat 172 Weltcuprennen bestritten und WM-Bronze in der Abfahrt gewonnen
  • Nach zahlreichen Verletzungen zieht er nun einen Schlussstrich
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Ramona BieriRedaktorin Sport

«Nach vielen Jahren im Skirennsport ist für mich die Zeit gekommen, meine Karriere als Skirennläufer zu beenden.» Mit diesen Worten verkündet Max Franz (37) auf Instagram seinen Rücktritt. Zu seinen 172 Weltcuprennen wird kein weiteres hinzukommen.

Der Entscheid fällt ihm nicht leicht. «Der Skisport war mein Leben. Er hat mich geprägt und mir unvergessliche Momente geschenkt.» Der österreichische Speed-Spezialist blickt zurück auf drei Weltcupsiege und insgesamt zehn Podestplätze, 2017 wurde er in St. Moritz GR in der WM-Abfahrt Dritter.

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Aber nicht nur diese Erfolge gehören zur Karriere von Franz. Geprägt ist diese auch von zahlreichen Verletzungen. «Ich bin oft gestürzt, war oft verletzt und musste mich immer wieder zurück kämpfen», schreibt er. Seine letzte Verletzung ist besonders heftig. Im November 2022 stürzt Franz im Abfahrtstraining in Copper Mountain (USA) und bricht sich beide Beine. Viele hätten damals geglaubt, dass seine Karriere vorbei sei, meint der Routinier. Doch er dachte nicht ans Aufgeben, hat stattdessen gekämpft und an sich geglaubt – und letzten Winter in Gröden (It) sein Comeback gegeben. «Dieser Moment wird für immer einer der wertvollsten meines Lebens bleiben.»

Rückschlag im Frühjahr

Dennoch sei nun der Moment gekommen, in dem er erkennen musste, «dass es genug ist». Noch im Sommer hat er mit dem Ziel trainiert, ein weiteres Mal im Weltcup am Start zu stehen. Und das trotz Rückschlag im Frühjahr. Nach dem Comeback hat er einerseits seinen Kaderstatus verloren und andererseits sind die Schmerzen in den Beinen wieder schlimmer geworden, Franz musste sich abermals einer Operation unterziehen. Die wievielte es war, das konnte er nicht sagen.

Die Folgen: zehn Tage an Krücken und sechs Wochen Reha. «Der Skisport hat mich gelehrt, geduldig zu sein, Mut zu zeigen und auch nach den schwierigsten Zeiten immer wieder aufzustehen», schreibt Franz. Und bedankt sich bei allen, die ihn während seiner Karriere unterstützt haben.

Von ehemaligen Teamkollegen und Konkurrenten bekommt Franz viel Zuspruch für seinen Entscheid. «Ein Kämpfer, ein Vorbild, eine Wildsau», schreibt etwa Marco Büchel (54). Und fügt an: «Alles Gute, mein Freund. Willkommen auf der anderen Seite.»

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