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Friday, September 11, 2026

Wahl in Berlin: Linke und CDU liegen vorne

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Knapp eine Woche vor den Landtagswahlen zeichnet sich laut ZDF-Politbarometer Extra in Berlin ein Zweikampf zwischen Linken und CDU ab. In Mecklenburg-Vorpommern ringen AfD und SPD um Platz eins.

11.09.2026 | 1:30 min

Gut eine Woche vor der Abgeordnetenhauswahl in Berlin liefern sich Linke und CDU in der Projektion für das ZDF- Politbarometer Extra ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Die Spitzenkandidaten, die in Berlin möglicherweise Regierender Bürgermeister oder Regierende Bürgermeisterin werden könnten, überzeugen nur wenig.

Projektion Berlin: Wenn am nächsten Sonntag wirklich Abgeordnetenhauswahl wäre ...
Berlin: |Wen hätten Sie am liebsten als Regierende/n Bürgermeister/in?
Berlin: |Meine Wahlentscheidung ist sicher …
Berlin: Wichtiger für meine Wahlentscheidung ist die Politik …
Berlin: Was halten Sie von …
Berlin: |Bewertung von Senat und Opposition
Wichtigste Probleme in Berlin
Berlin: |Kompetenzen der Parteien im Bereich …
Berlin: |Kompetenzen der Parteien im Bereich …
Berlin: |Kompetenzen der Parteien im Bereich …
Berlin: |Kompetenzen der Parteien im Bereich …
Berlin: |Kompetenzen der Parteien im Bereich …
Berlin: |Bewertung von Koalitionsmodellen
Berlin: |Wenn die AfD nach der Wahl am Senat beteiligt wäre, fände ich das  …

Berlin: Projektion zeigt keine Mehrheit mehr für amtierenden Senat

Wenn schon am nächsten Sonntag gewählt würde, dann ergäben sich die folgenden Projektionswerte für die Parteien: Die CDU käme zurzeit auf 21 Prozent und die SPD auf zehn Prozent. Die Grünen würden 16 Prozent erreichen, die Linke 23 Prozent, die AfD 17 Prozent und das BSW drei Prozent. Die anderen Parteien erhielten zusammen zehn Prozent, darunter keine Partei, die mindestens drei Prozent erzielen würde.

Die Berlinerinnen und Berliner wählen am 20. September ein neues Abgeordnetenhaus. ZDF-Reporterin Stephanie Gargosch blickt auf den Wahlkampf der Regierungsparteien.

10.09.2026 | 2:29 min

Damit hätte der amtierende Senat aus CDU und SPD keine Mehrheit. Von den am ehesten realistischen Koalitionen hätte sowohl ein Senat aus Linke, Grünen und SPD eine Mehrheit als auch einer aus CDU, Grünen und SPD.

Diese Projektionswerte geben lediglich das Stimmungsbild für die Parteien zum jetzigen Zeitpunkt wieder und stellen keine Prognose für den Wahlausgang dar. Neben den zu berücksichtigenden statistischen Fehlerbereichen von Umfragen kann es bis zum Wahlsonntag durch unterschiedliche Mobilisierungserfolge der verschiedenen Parteien noch zu Veränderungen kommen.

Die Berlinerinnen und Berliner wählen am 20. September ein neues Abgeordnetenhaus. ZDF-Reporter Roman Leskovar blickt auf den Wahlkampf der Oppositionsparteien.

10.09.2026 | 2:31 min

Berlin: 28 Prozent noch nicht sicher bei Wahlentscheidung

Aufgrund dieser Faktoren ist es auch keineswegs sicher, welche Partei am Schluss die Nase vorne haben wird. Zudem wissen zurzeit 28 Prozent der Befragten noch nicht sicher, wen oder ob sie wählen wollen.

Bei der letzten Abgeordnetenhauswahl 2023 kam die CDU auf 28,2 Prozent, die SPD auf 18,4 Prozent, die Grünen auf 18,4 Prozent, die Linke auf 12,2 Prozent, die AfD auf 9,1 Prozent und die anderen Parteien zusammen auf 13,7 Prozent.

Berlin: Wenig Rückhalt für Spitzenkandidaten

Selten hatten die Kandidaten, die Chancen auf das Amt des Regierenden Bürgermeisters haben, so wenig Rückhalt: Den Spitzenkandidaten der CDU, Stefan Evers, wünschen sich 25 Prozent, neun Prozent präferieren Werner Graf (Grüne) und 23 Prozent sind für Elif Eralp von den Linken. 18 Prozent wollen keinen von den dreien und 25 Prozent kennen diese nicht genug, um ein Urteil abzugeben beziehungsweise sagen "weiß nicht".

Ähnlich diffus sieht es bei der Frage nach einer präferierten Koalition für den Senat aus: Hier bekommt eine mögliche Regierung aus Linke, SPD und Grüne noch die meiste Zustimmung (37 Prozent), aber auch diese wird von 55 Prozent als eher schlecht bezeichnet (egal/weiß nicht: acht Prozent). Ein Bündnis aus CDU, SPD und Grüne fänden 22 Prozent gut, 64 Prozent lehnten es ab (egal/weiß nicht: 14 Prozent).

Die Umfragen zu diesem Politbarometer Extra wurden wie immer von der Mannheimer Forschungsgruppe Wahlen durchgeführt. Die Interviews wurden in der Zeit vom 7. bis 10.9.2026 unter 1.100 bzw. 1.053 zufällig ausgewählten Wahlberechtigten in den beiden Bundesländern telefonisch und online erhoben. Die Befragung ist repräsentativ für die dortige wahlberechtigte Bevölkerung. Der Fehlerbereich beträgt bei einem Anteilswert von 40 Prozent gut +/- drei Prozentpunkte und bei einem Anteilswert von zehn Prozent gut +/- zwei Prozentpunkte. Das nächste Politbarometer-Extra zu diesen beiden Wahlen sendet das ZDF am Donnerstag, den 17.9.2026 im heute-journal. Weitere Informationen zur Methodik der Umfrage finden Sie auch auf www.forschungsgruppe.de.

Über dieses Thema berichtete unter anderem heute Xpress am 11.09.2026 ab 9 Uhr.

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