Wegen Sicherheitsbedenken – ChatGPT-Entwickler OpenAI verschiebt Börsengang

- Der ChatGPT-Entwickler OpenAI verschiebt seinen geplanten Börsengang – Grund sind die aktuellen Sicherheitsbedenken rund um KI.
- Zuvor kündigten mehrere Chefs grosser KI-Unternehmen an, die Entwicklung von künstlicher Intelligenz verlangsamen zu wollen.
Der Börsengang des US-Techkonzerns OpenAI werde wohl nicht mehr dieses Jahr stattfinden, sagte OpenAI-Chef Sam Altman der US-amerikanischen Zeitschrift «Fortune». Der Grund: die aktuelle Debatte um die Gefahren hochentwickelter künstlicher Intelligenz. Für einen Börsengang wäre dies ein schlechter Zeitpunkt.
Das Unternehmen verspürt laut Altmans Aussage jedoch keinen Druck in dieser Hinsicht. Noch gebe es viel zu tun, um die Anforderungen an die Sicherheit zu erfüllen und herauszufinden, wie die Branche und Regierungen zusammenarbeiten könnten.
Branchenweite Entwicklungspause für KI gefordert
Mehrere Chefs grosser KI-Unternehmen wollen die Entwicklung von künstlicher Intelligenz verlangsamen. Anthropic-Chef Dario Amodei sprach in einer persönlichen Mitteilung von ernsthaften Risiken. Er warnte davor, dass die Menschen die Kontrolle über die KI verlieren könnten, und forderte eine branchenweite, koordinierte Entwicklungspause. Das Tempo, mit dem die Fähigkeiten von KI-Modellen verbessert würden, müsse gedrosselt werden.
Sowohl Sam Altman, der Chef von OpenAI, als auch Tech-Milliardär Elon Musk stimmten Amodeis Ausführungen zu.
Anthropic kündigte zudem an, unabhängige Beobachterinnen und Beobachter ins Unternehmen zu lassen. Diese sollen die Sicherheit der KI-Modelle in der Trainingsphase begutachten.
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