Daily MaverickSOCCER: Banyana Banyana’s Olympic charge gains pace after crushing win over MadagascarPunch2027: Police assure INEC of securityBollywood HungamaKunal Kapoor designs ISRO-themed jackets, asks people to choose which three go into productionCNN TürkBaykar platformları Ateş Serbest-2026’da müşterek harekât kabiliyetlerini sergiledi!The Jerusalem PostTrump press secretary Zacharia failed US bar exam despite claiming to practice law - reportInquirerNBI chief details 3 more ‘misdeclared’ Sara Duterte propertiesColliderHarlan Coben's Answer to 'Reacher' Gets First Behind-the-Scenes LookSouth China Morning PostZ.ai’s GLM-5.3 raises researcher fears the Chinese model can fake AI safety testsBillboard‘Holy S—‘: Powderfinger Overwhelmed By Demand, Expands 2027 Reunion TourRappler[READOUT] What a stickier inflation wave could mean for businessesSBS 뉴스이 대통령 "출범 500일…주요 지표 우수에도 민생회복 더뎌"SRF NewsNach CS-Untergang – Bundesgericht: Doch keine Boni für CS-Kader
The Daily Newsstand · Free, Always
Thursday, October 15, 2026

Wanze in Toilettenpapier eingewickelt: Spionage-Fall bei OpenAI

Translate
  • Ein 35-jähriger saudischer OpenAI-Mitarbeiter ist festgenommen worden, weil er ein Abhörgerät platziert haben soll.
  • Das Gerät steckte in einem Konferenzraum in San Francisco in der USB-Buchse eines Fernsehers.
  • Über den Chatbot-Account seiner Frau recherchierte er zu Aufnahme-Vorrichtungen.

Ein Mitarbeiter des ChatGPT-Entwicklers OpenAI steht unter Verdacht, ein Abhörgerät in einem Konferenzraum der Firma platziert zu haben, in dem oft Geschäftsgeheimnisse besprochen werden. Der 35-jährige saudische Staatsbürger wurde festgenommen, wie die KI-Firma und das US-Justizministerium mitteilten. Die US-Bundespolizei FBI ermittelt zu dem Fall.

Mehr zu diesem Thema

Das vor zwei Wochen entdeckte Aufnahmegerät war den Ermittlern zufolge etwa zwei Tage zuvor in dem Konferenzraum in San Francisco platziert worden. Es steckte demnach in der USB-Buchse eines Fernsehers, eingewickelt in Toilettenpapier.

Der festgenommene Mitarbeiter wurde nach Angaben des Ministeriums Ende September von Sicherheitskameras in der Nähe des Konferenzraums gefilmt, zu dem er eigentlich keinen Zutritt hatte. Die Ermittler veröffentlichten auch ein Bild, auf dem zu sehen ist, wie er später versucht, hinter den Fernseher zu schauen.

Recherche über Chatbot

Laut dem Ministerium wurden über einen Chatbot-Account der Ehefrau des OpenAI-Mitarbeiters Anfragen zu Aufnahme-Vorrichtungen gestellt. Im Chatverlauf fanden sich demnach auch Merkmale des im Konferenzraum entdeckten Abhörgeräts. Dem Mitarbeiter drohten bei einer Verurteilung bis zu fünf Jahre Haft und eine Strafe von bis zu 230'000 Franken.

US-Geheimdienstkoordinator Jay Clayton betonte in der Mitteilung, der Fall zeige, wie wichtig es für die nationale Sicherheit der USA sei, den Wettlauf bei der Entwicklung Künstlicher Intelligenz zu gewinnen. Clayton war von Präsident Donald Trump auch mit einer zentralen Rolle bei der KI-Aufsicht betraut worden. Erst vor kurzem hatte ein nun als Whistleblower auftretender KI-Forscher die Vermutung geäussert, dass chinesische Spione die grossen KI-Labore von OpenAI und Anthropic unterwandert hätten. Belege dafür präsentierte er nicht.

Yasmin Rosner

Yasmin Rosner (roy), Jahrgang 1980, arbeitet seit 2017 für 20 Minuten im Newsdesk als Nachtschicht vom Ausland aus.

View the original on 20 Minuten →

KioskNews shows a cleaned-up reading view extracted from the publisher’s page — the original always lives on their site, not ours.