Daily MaverickTHE TIES THAT BIND US: Ramaphosa uses Heritage Day address to condemn gender-based violence after Ekurhuleni killingsInquirerMalaysia eyes Davao coconut shells for energy useESPNThe Playbook: Shadow Reports, lineup locks and projected scores for Week 3ESPN DeportesMLB: ¿Cómo va la postempoorada al momento?RTP DesportoMaxi Araújo marca na derrota do Uruguai com o JapãoThe Jerusalem PostPlanned protests for Netanyahu's UN speech, Ambassador Leiter's son remains in serious conditionFootball ItaliaGalliani idea if Malago removed as FIGC President over irregularityWirtualna Polska"Działać bezwzględnie". Prezydent grzmi po tragediiConsequenceBoys Noize Announces New Album 7LLVSION, Reveals New Song “1+1+1”: StreamNOSPodcast De Dag: Trump en Xi, vriend en vijandCBS NewsOil prices back up as U.S. and Iran trade threats to expand 7-month warComplete SportsCarroll: How I Was Sexually Assaulted By Male Celebrity
The Daily Newsstand · Free, Always
Thursday, September 24, 2026

Emanuel nimmt Partygängern Zigis weg – und die finden es lustig

Translate
  • Der Berner Emanuel joggt an Wochenendabenden durch Ausgangsviertel grösserer Städte wie Zürich, um junge Leute für mehr Bewegung zu motivieren.
  • Dabei spricht er Partygänger auf ihr Konsumverhalten an und nimmt ihnen teils Zigaretten oder Drinks aus der Hand.
  • Seinen Kindheitsfreund hat Emanuel stets dabei – dieser filmt die Aktionen, die er unter dem Namen «on a mission» auf Instagram postet.

«Wieso rauchst du?», «das ist nicht gesund für dich» oder «komm, stay on the mission»: Während Jugendliche und junge Erwachsene am Freitag- und Samstagabend zum Trinken in die Stadt strömen, rennt Emanuel durch die Ausgangsviertel – und nimmt Partygängern Zigaretten und Drinks aus der Hand, um sie auszudrücken und auszuleeren.

«Heutzutage ist vor allem unter jungen Menschen vieles normalisiert, das schädlich ist», sagt der Berner zu 20 Minuten. Dieser Entwicklung will Emanuel die Stirn bieten und einen positiven Einfluss auf die junge Generation ausüben. Auf Instagram nennt er seine nächtlichen Aktionen nämlich auch «on a mission».

«Angefangen, die Videos zu posten, habe ich im Juli», erzählt Emanuel. Seither habe er zahlreiche positive Rückmeldungen erhalten. Auch in den Kommentaren erhält er durchwegs Beifall: «Ich krieg so gute Laune von deinen Videos!», «Keep it up» oder «ein neuer Held ist geboren», heisst es etwa.

Kritik wegen oben-ohne-Jogging

Neben guter Stimmung verfolgt Emanuel das Ziel, eine Botschaft zu verbreiten, die ihm selbst besonders wichtig ist: «Ich will zeigen, dass es nicht ‹cool› ist, sich ständig zu betrinken und zu rauchen. ‹Cool› bedeutet für mich, seine Freizeit mit Sport zu verbringen und so Körper, Geist und Seele etwas Gutes tun.» Selbst habe er gemäss eigenen Angaben aus seiner persönlichen Überzeugung noch nie geraucht oder Alkohol getrunken.

«Angefangen, die Videos zu posten, habe ich im Juli», erzählt Emanuel. Seither habe er zahlreiche positive Rückmeldungen erhalten. Auch in den Kommentaren erhält er durchwegs Beifall: «Ich krieg so gute Laune von deinen Videos!», «Keep it up» oder «ein neuer Held ist geboren», heisst es etwa.

Der junge Berner findet, dass alle Menschen von mehr Sport im Leben profitieren können.

Der junge Berner findet, dass alle Menschen von mehr Sport im Leben profitieren können.Privat

Kindheitsfreund filmt Emanuels Aktionen

Auch der Sport gehört zu Emanuels aktiver Lebensweise und begleitet ihn seit klein auf. Früher habe er spitzensportlich Fussball gespielt, heute trainiere er intensiv Calisthenics – eine Art des Krafttrainings, bei der ausschliesslich das eigene Körpergewicht als Widerstand genutzt wird. Diese Leidenschaft teile er mit seinem Kindheitsfreund, der Emanuel als Kameramann auch auf seinen «Missionen» begleitet.

In diesem Zusammenhang erinnert sich der Berner: «Wegen einer Verletzung musste ich mit dem Fussball aufhören. Damals zerplatzte für mich ein Lebenstraum, weshalb ich mich rund zwei Jahre komplett vom Sport distanzierte. Das schlug mir auf die Psyche und ich merkte, dass es mir zu dieser Zeit nicht nur psychisch, sondern auch physisch schlechter ging.»

Internet für einen positiven Zweck nutzen

Diese Erfahrung trug ebenfalls zu seiner Motivation bei, seine Leidenschaft einem grösseren Publikum näherzubringen und das Internet dafür zu nutzen. Emanuel fügt an: «Ich hoffe, dass ich mit meinen Videos gute Laune verbreite. Schaffe ich es zudem, junge Menschen für mehr Bewegung zu begeistern, ist das für mich ein zusätzlicher Gewinn. Ich bin stolz auf das, was ich tue.» Der Berner hoffe, als Vorbild für die jüngere Generation dienen zu können.

Was ist deiner Meinung nach der beste Weg, um junge Leute zu mehr Bewegung zu motivieren?

«Auf der Strasse verstehen praktisch alle meine Message und finden sie super», sagt Emanuel. Zunächst reagiere sein Gegenüber jedoch häufig schockiert – besonders dann, wenn Emanuel jemandem eine Zigarette aus der Hand nehme und sie auf dem Boden zerdrücke. Bislang sei aber noch nie jemand wütend geworden. «Und in welche Stadt es für mich als Nächstes hingehen wird, erfährt man jeweils auf meinem Account», fügt Emanuel mit einem Lachen hinzu.

Lisa Arnold

Lisa Arnold (lia) arbeitet seit März 2026 bei 20 Minuten als Praktikantin im Ressort Zürich.

View the original on 20 Minuten

KioskNews shows a cleaned-up reading view extracted from the publisher’s page — the original always lives on their site, not ours.