Star-DJ Steve Aoki eröffnet in Zug ein Sammler-Paradies

«Kann es kaum erwarten»
Star-DJ Steve Aoki eröffnet in Zug ein Sammler-Paradies
Überraschender Coup in der Zentralschweiz: US-Star-DJ Steve Aoki expandiert mit seiner Leidenschaft für hochpreisige Popkultur-Raritäten nach Zug und eröffnet dort demnächst eine eigene Boutique für Sammlerobjekte – zum Beispiel Pokémon-Karten.
Publiziert: 03.11.2026 um 21:47 Uhr
- US-DJ Steve Aoki kündigt in Zug demnächst einen Shop für Sammelkarten und Popkultur-Raritäten an
- Unter Aoki’s Cardhouse öffnet und versteigert er regelmässig versiegelte Displays live vor Publikum
- Wann und wo genau der Shop startet, ist offen, Cardhouse Switzerland beantwortete Blick nicht
Laszlo SchneiderTeamlead People-Desk
Auf den renommiertesten Festivalbühnen rund um den Globus zelebriert Steve Aoki (48) gewaltige Basswellen und ekstatische Bühnenrituale.
Abseits des Rampenlichts widmet sich der US-amerikanische Musikproduzent und DJ jedoch seit Jahren einem weitaus filigraneren Metier: dem Erwerb, der Archivierung und dem Handel mit historisch bedeutsamen Sammelkarten und Popkultur-Memorabilien. Nun verlegt der Multimillionär diese geschäftliche Leidenschaft erstmals stationär auch in die Schweiz.
Via Social Media wandte sich der Künstler mit einer Botschaft an seine Community: «Ich habe Breaking News für euch! Ich eröffne einen Sammler-Shop in Zug, in der Schweiz!» Zugleich unterstrich er den exklusiven Begegnungscharakter des Vorhabens: «Es wird etwas extrem Spezielles. Ein Ort, wo wir zusammen abhängen können.»
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Die Ankündigung fügt sich nahtlos in Aokis Aktivitäten der vergangenen Jahre ein. Unter seiner Marke «Aoki’s Cardhouse» öffnet und versteigert er regelmässig seltene, noch originalversiegelte Displays vor Live-Publikum. Sein persönliches Archiv gilt in Fachkreisen als eines der spektakulärsten weltweit.
Der Pokémon-Guru
Zu seinen Beständen zählen fehlerfrei konservierte «1st Edition»-Basiskarten des Pokémon-Sammelkartenspiels von 1999, allen voran das legendäre Glurak, aber auch seltene Sportkarten sowie limitierte Designer-Figuren. Bereits 2021 stellte er in Kooperation mit der Handelsplattform TCGplayer kuratierte Sammlungsbestände im Wert von rund drei Millionen US-Dollar für die Öffentlichkeit bereit.
Wo – und vor allem wann – Aokis Schweizer Abenteuer startet, ist noch nicht klar. Eine entsprechende Anfrage hat das Unternehmen Cardhouse Switzerland gegenüber Blick noch nicht beantwortet. So viel dürfte aber sicher sein: Menschen mit Sammelfieber dürfte es bald vermehrt in die Zentralschweiz ziehen.
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