Vater von Antoine de Massy: «Es war kein Unfall»

- Antoine de Massy, Cousin zweiten Grades von Fürst Albert II., ist mit 29 Jahren tot in Monaco aufgefunden worden.
- Vater Christian de Massy schliesst Unfall oder Suizid aus, geht aber aufgrund der laufenden Ermittlungen nicht weiter ins Detail.
- Ein Ukrainer ist wegen fahrlässiger Tötung und unterlassener Hilfeleistung angeklagt.
«Als mein Neffe Sébastien mir sagte, dass es für meinen einzigen Sohn Antoine keine Hoffnung gebe, dass er tot sei, konnte ich es nicht begreifen», sagt Baron Christian de Massy. Sein Sohn Antoine verstarb Ende Oktober im Alter von 29 Jahren. Der Cousin zweiten Grades von Fürst Albert II. war tot in einer Grünanlage des Fürstentums aufgefunden worden.
Ein Ukrainer wurde wegen fahrlässiger Tötung sowie unterlassener Hilfeleistung angeklagt. Die Umstände von de Massys Tod sind noch nicht geklärt. Im Interview mit dem «Corriere della Sera» sagt sein Vater: «Es war in keiner Weise ein Unfall oder Suizid, nichts davon. Aber ich kann jetzt nicht darüber sprechen, weil die Ermittlungen laufen.»
Antoine de Massy strebte Sportkarriere an
Er schliesst ebenfalls aus, dass er den festgenommenen Tatverdächtigen kannte. «Er näherte sich Antoine, als er ihn aus einem Lokal kommen sah.» Am Sonntag sei Antoine schliesslich nicht wie vereinbart zum Mittagessen erschienen. Nach einer Suchaktion hat der Baron Christian de Massy schliesslich durch seinen Neffen vom tragischen Fund erfahren.
Die Beerdigung des 29-Jährigen findet am Mittwoch statt. Auch Weggefährten aus seiner Tenniszeit in Miami werden erwartet. Ein Sturz und ein gebrochenes Handgelenk haben seine Karrierepläne im Sport beendet. «Wenn ich daran denke, werde ich noch immer wütend. Antoine war ein Talent mit dem Schläger», sagt sein Vater. Nach einem Studium an der Uni in Miami gründete Antoine de Massy eine App für Zahlungen in Geschäften. Erst vor wenigen Tagen hatte sein Projekt grünes Licht bekommen.
Trauerst du oder trauert jemand, den du kennst?
Hier findest du Hilfe:
Seelsorge.net, Angebot der reformierten und katholischen Kirchen
Pro Juventute, Beratung für Kinder und Jugendliche, Tel. 147
Pro Senectute, Beratung älterer Menschen in schwierigen Lebenssituationen
Justin Arber (jar), Jahrgang 1999, arbeitet seit 2022 als Redaktor am Newsdesk. Zeitweise übernimmt er da die Schichtleitung im Früh- und Spätdienst.
KioskNews shows a cleaned-up reading view extracted from the publisher’s page — the original always lives on their site, not ours.
