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Monday, October 26, 2026

Der FCB ist so schlecht wie seit 30 Jahren nicht mehr

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Diese Bilanz bereitet Sorgen

Der FCB ist so schlecht wie seit 30 Jahren nicht mehr

Der FCB ist im Joggeli so schwach wie seit drei Jahrzehnten nicht mehr. Und er hat nach dem 0:0 gegen GC bereits 17 Zähler Rückstand auf Leader Lugano.

Publiziert: 00:10 Uhr

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Stefan KreisReporter Fussball

Es gab mal eine Zeit, da war der St.-Jakob-Park das «Réduit» des Schweizer Fussballs. Uneinnehmbar! Unter Christian Gross (72) blieben die Bebbi im Joggeli einst 59 (!) Spiele lang ungeschlagen, unter Urs Fischer (60) verlor man von 36 Heimspielen bloss deren zwei.

Schnee von gestern! Aktuell ist der FCB zuhause so schlecht wie seit 30 Jahren nicht mehr. Das 0:0 gegen GC ist die fünfte sieglose Partie im sechsten Heimspiel, nur gegen Thun konnten die Basler gewinnen.

An Mentalität liegt es beim FCB nicht

Für den neuen Trainer Slavisa Jokanovic (58) ists der erste Auftritt vor heimischem Anhang. Dass es nicht zum Sieg gereicht hat, sei «enttäuschend», so der Serbe. Gleichwohl sieht der serbisch-spanische Doppelbürger positive Tendenzen. «Wir haben zweimal Aluminium getroffen und bis zum Ende an den Sieg geglaubt.» Weil aber sowohl Becir Omeragic (24) als auch Jonas Harder (21) an der Torumrandung scheitern, steht am Ende auf beiden Seiten die Null.

Es ist ein verdienter Punkt für GC. Weil die Hoppers solidarisch verteidigen und auch gegen vorne den einen oder anderen Nadelstich setzen. 17:13 lautet die Schussstatistik, in Sachen erwartbare Tore liegen beide Teams gleichauf. Ins Auge stechen die insgesamt 30 Fouls, die für eine intensive Partie sprechen. An der Mentalität habe es nicht gelegen, sagt Jokanovic. Jeder beim FC Basel wisse, worum es gehe.

Dass man den Meistertitel bei nunmehr 17 (!) Punkten Rückstand auf Lugano bereits nach 11 Runden abschreiben kann, ist trotzdem Fakt.

Formstärkster Basler Stürmer spielt im Tessin

Am Sonntag kommts im Tessin zum Direktduell. Jokanovic will «hart arbeiten», damit der Bock umgestossen werden kann und die Chancen – anders als im Spiel gegen GC – verwandelt werden. «We have to be more clinical», so der Coach. «Wir müssen kaltschnäuziger werden.»

Bitter für die Bebbi: Der aktuell kaltschnäuzigste Basler Stürmer spielt beim Konkurrenten Lugano. Seit Albian Ajeti Anfang September ins Tessin gegangen ist, hat er bereits sechs Treffer erzielt. Und er dürfte schon jetzt auf das Duell gegen seinen Herzensverein brennen.

Hoffnung macht dem FCB, dass man auswärts in dieser Saison insgesamt besser ausgesehen hat als im Joggeli. In der Gasttabelle liegen die Bebbi auf dem dritten Rang. In fünf Spielen hat man bloss einmal verloren und drei Siege geholt.

Das ist zwar eine gute Bilanz und trotzdem ein schwacher Trost für jene Zuschauerinnen und Zuschauer, die an diesem kalten Herbstnachmittag ins Joggeli pilgern und sich mit einem 0:0 begnügen müssen.

1:43

«Ich finde das geil»:GC-Captain Abrashi spricht über Pfiffe im Joggeli

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Mannschaft

SP

TD

PT

1

FC Lugano

FC Lugano

11

25

31

2

BSC Young Boys

BSC Young Boys

11

17

25

3

FC Sion

FC Sion

11

7

22

4

FC Zürich

FC Zürich

11

-3

17

5

Servette FC

Servette FC

11

2

16

6

FC St. Gallen

FC St. Gallen

11

-4

16

7

FC Basel

FC Basel

11

-3

14

8

FC Luzern

FC Luzern

11

-6

12

9

FC Thun

FC Thun

11

-11

10

10

FC Vaduz

FC Vaduz

11

-1

9

11

Grasshopper Club Zürich

Grasshopper Club Zürich

11

-13

9

12

FC Lausanne-Sport

FC Lausanne-Sport

11

-10

6

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