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Saturday, September 19, 2026

«So läuft das nun mal»: Deshalb verbannte Trainer Aubin SCB-Legende Scherwey auf die Tribüne

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«So läuft das nun mal»

Deshalb verbannte Trainer Aubin SCB-Legende Scherwey auf die Tribüne

Der neue Bern-Trainer Serge Aubin (51) verzichtete gegen Davos auf SCB-Publikumsliebling Tristan Scherwey (35), feierte einen tollen 5:2-Sieg beim Heimdebüt und gab danach den Journalisten Auskunft.

Publiziert: vor 22 Minuten

Aktualisiert: vor 19 Minuten

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft

  • SC Bern zeigt nach 3:5-Niederlage in Zürich starke Reaktion gegen Davos
  • 19-jähriger Paul Mottard überzeugt bei Debüt mit Torproduktion und Einsatz
  • Trainer Serge Aubin lobt Teamzusammenhalt: Konkurrenzkampf fördert Leistung
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Stephan RothStv. Eishockey-Chef

Als Sie nach dem 3:5 in Zürich sagten, dass Ihr Team viel mehr drauf habe, hatten Sie nicht zu viel versprochen.
Serge Aubin:
Gegen Davos haben wir offensichtlich eine ganz andere Mannschaft gesehen. Die Jungs haben wirklich gut auf das Spiel in Zürich reagiert. Ich weiss nicht, ob es die Nervosität war oder was auch immer. Aber diesmal waren sie bereit, sich ins Zeug zu legen, und jeder hat seinen Job gemacht. Ich fand, dass wir über die gesamten 60 Minuten hinweg konstant geblieben sind.

4:43

SC Bern – HC Davos 5:2:Abols bringt den SCB mit trockenem Schuss ins Rollen

Sie haben mit Tristan Scherwey eine Legende überzählig draussen gelassen. Ist das ein Zeichen dafür, dass sich die Zeiten geändert haben?
Nein, überhaupt nicht. Ich denke, wir sind im Moment als Mannschaft gut aufgestellt. Wir haben viele Spieler, also müssen wir schwierige Entscheidungen treffen. Tristan ist ein grossartiger Spieler und hier so etwas wie eine Legende. Er spielt schon so lange und hat so viel geleistet. Aber er steht voll und ganz hinter der Entscheidung, die ich für dieses Spiel getroffen habe. Wir wollten andere Spieler einbinden, damit sie nicht zu lange warten müssen. So läuft das nun mal. 

Wird Scherwey am Dienstag in Kloten wieder spielen?
Vor jedem Spiel warte ich ab, um sicherzugehen, dass alle fit sind, und treffe dann meine endgültige Entscheidung.

Nach solch einem Entscheid ist es gut für Sie, dass das Ergebnis und die Leistung so gut waren.
Die Mannschaft hält wirklich zusammen und es ist eine gute Truppe. Ob wir an manchen Abenden andere Entscheidungen treffen müssen, spielt keine Rolle. Jeder ist für uns gleich wichtig, und so werden wir es auch weiter handhaben.

Sie haben dem 19-jährigen Paul Mottard bei seinem Debüt stattdessen eine grosse Rolle gegeben.
Ja, wir glauben an unsere jungen Spieler. Paul hatte eine gute Vorbereitung und hat viel Gutes gezeigt. Letzte Woche haben wir ihn zur U21 geschickt, damit er etwas Eiszeit bekommt. Ich fand, er hat wirklich gut gespielt. Diese Reihe (mit den Ausländern Rodrigo Ābols und Waltteri Merelä, Anm. d. Red.) konnte Tore produzieren und hat dabei die richtige Spielweise gezeigt. Und er hatte einen grossen Anteil daran.

1:37

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Dank den vielen Spielern im Sturm können Sie den Konkurrenzkampf anheizen.
Ja, ich denke, Konkurrenz ist gesund. Ich denke, das gilt für alle Sportler. Sie treibt einen an, besser zu werden. Es ist so eine tolle Truppe. Jeder will spielen. Aber sie verstehen, dass wir eine Aufgabe zu erfüllen haben. Es ist ein langes Jahr und Verletzungen passieren schnell. Unsere Aufgabe ist es jetzt, sicherzustellen, dass jeder eingebunden und motiviert ist und Gas gibt.

Steht Christof von Burg am Dienstag erstmals im Tor?
Ich habe noch keine endgültige Entscheidung getroffen – ich werde mich mit dem Goalietrainer abstimmen und wir werden sehen. Aber von Burg hat eine hervorragende Vorbereitung absolviert. Ob nun er oder Connor Hughes spielt, wir haben volles Vertrauen. 

Die Veränderung im Spielstil des SCB ist offensichtlich. Man will dem Gegner in dessen Zonen weniger Raum lassen. Was ist die grösste Herausforderung, wenn man solche Änderungen vornimmt?
Wenn man den Stil ein wenig ändern und aggressiver spielen will, dauert es eine Weile, bis sich alle wirklich daran gewöhnt haben. Im ersten Spiel waren wir noch nicht ganz sicher damit. Aber wir haben einige Dinge am Video besprochen und die Jungs konnten sich sofort darauf einstellen und es umsetzen, was gut ist. Wir werden damit immer besser zurechtkommen. Ich glaube an diesen Spielstil. Ich weiss, dass die Jungs fit sind und die Kondition dafür haben. 

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Mannschaft

SP

TD

PT

1

ZSC Lions

ZSC Lions

2

3

6

2

EHC Kloten

EHC Kloten

2

4

5

2

HC Ambri-Piotta

HC Ambri-Piotta

2

4

5

4

EV Zug

EV Zug

1

5

3

5

EHC Biel

EHC Biel

1

2

3

6

SC Bern

SC Bern

2

1

3

7

HC Ajoie

HC Ajoie

2

0

3

7

HC Fribourg-Gottéron

HC Fribourg-Gottéron

2

0

3

7

HC Lugano

HC Lugano

2

0

3

10

HC Davos

HC Davos

2

0

3

11

Genève-Servette HC

Genève-Servette HC

2

-4

1

11

SC Rapperswil-Jona Lakers

SC Rapperswil-Jona Lakers

2

-4

1

13

SCL Tigers

SCL Tigers

2

-4

0

14

Lausanne HC

Lausanne HC

2

-7

0

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