The Jerusalem PostGreat battles return between Mossad, IDF over Iran, sources tell 'Post'Punch2027: Ekiti REC seeks stakeholders’ support for credible pollsDaily MaverickFIREWORKS RISKS: Guy Fawkes fireworks drive Delft dog Max to a horrific deathInquirerSuspected fake dentist busted in Agusan del NorteSky TG24Israele, oggi l'incarico a Eisenkot: ecco quali sono i passi verso il nuovo governoХабрКак я пишу агента для оценки и выбора модели под свои задачи/агентовZDF heuteAktuelle Pressemitteilungen des ZDFColliderJessica Chastain’s 93-Minute Supernatural Thriller Officially Arrives on Digital This WeekBBC عربي"أنصار الله" تتبنى استهداف مركز الملك عبدالله المالي في الرياض، والسعودية تعلن "محاولة استهداف" مبنى لشركة أرامكوCBS NewsThis week on "Sunday Morning" (Nov. 8)Rai NewsSerie A. Primo tempo: Genoa-Milan 0-2, e Monza-Atalanta 0-0. Lunch match Napoli-Lazio 1-1ABC News'I'm a hard yes': Hakeem Jeffries announces support for Hegseth impeachment
The Daily Newsstand · Free, Always
Sunday, November 8, 2026

Wahlen Kanton Freiburg – Erfolg für Bürgerliche: Sie holen drei Sitze im Staatsrat

Translate

Die Stimmberechtigten im Kanton Freiburg haben gewählt: Die beiden amtierenden FDP-Staatsräte Didier Castella und Romain Collaud schaffen die Wahl im ersten Durchgang. Beide haben das absolute Mehr mit über 43'000 Stimmen souverän geschafft. Auf Platz drei – und ebenfalls gewählt – ist Marie-France Roth Pasquier (neu/Mitte).

Eine Gruppe von Menschen geht über einen gepflasterten Platz vor historischen Gebäuden.
Legende: Die Bisherigen Didier Castella (FDP), Philippe Demierre (SVP) und Romain Collaud (FDP) auf dem Weg ins Freiburger Rathaus. SRF/Oliver Kempa

Die Wahl nicht im ersten Wahlgang geschafft haben die amtierenden Staatsräte Philippe Demierre (SVP) mit 37'095 und Sylvie Bonvin-Sansonnens (Grüne) mit 32'617 Stimmen.

Eine Einschätzung von Freiburg-Korrespondent Oliver Kempa:

Der Schulterschluss der bürgerlichen Parteien Mitte, FDP und SVP hat sich bewährt. Auch dank der gemeinsamen Liste gelang es ihnen, sich schon im ersten Wahlgang drei der sieben Sitze im Freiburger Staatsrat zu sichern.

Dennoch zeigt sich, dass es die SVP in diesem Bündnis am schwersten hat. Ihr Kandidat Philippe Demierre konnte am wenigsten Wählerinnen und Wähler der anderen beiden Parteien von sich überzeugen. Und so muss er trotz seines Bisherigen-Bonus als amtierender Staatsrat im zweiten Wahlgang nochmals antreten.

Dieser zweite Wahlgang ist noch alles andere als entschieden. Vom linken Bündnis ist noch niemand gewählt. SP und Grüne werden in drei Wochen alle Kräfte zu mobilisieren versuchen. Die Bürgerlichen müssen es schaffen, ihre Wählerschaft für den zweiten Wahlgang nochmals zu motivieren. Sonst droht die Gefahr, dass der Erfolg des ersten Wahlgangs doch noch in einem Sitzverlust im zweiten Durchgang endet.

Bereits vor der Wahl am Sonntag war klar, dass es in der Kantonsregierung einen grösseren Umbruch gibt. Der Grund dafür: Von den sieben amtierenden Staatsräten sind nur vier zur Wiederwahl angetreten. Nicht mehr kandidiert haben die beiden Mitte-Staatsräte Jean-Pierre Siggen und Olivier Curty (Mitte) wie auch SP-Staatsrat Jean-François Steiert.

Insgesamt sind 14 Personen zur Wahl angetreten. Sowohl die Bürgerlichen mit Mitte, FDP und SVP als auch die linke Seite mit SP, Grünen und Mitte-Links (ehemalige CSP) hatten sich auf je eine gemeinsame Wahlliste geeinigt. Beide Listen umfassten je fünf Personen. Die restlichen Parteien und Gruppierungen traten jeweils mit einer eigenen Liste an.

Drei Kandidaten haben das absolute Mehr erreicht

Anfang Bildergalerie

Bildergalerie überspringen

  • Bild 1 von 13. Romain Collaud, FDP. Im ersten Wahlgang gewählt wurde der 42-Jährige aus Estavayer-le-Lac. Der Finanz- und Anlageexperte ist amtierender Staatsrat (Sicherheit und Justiz), liiert und hat 2 Kinder. Bildquelle: SRF/Marielle Gygax.

  • Bild 2 von 13. Didier Castella, FDP. Ebenfallls wiedergewählt wurde der 56-Jährige aus Pringy. Er hat einen Doktor in Physik, ist amtierender Staatsrat (Landwirtschaft und Institutionen), liiert und hat 3 Kinder. Bildquelle: SRF/Oliver Kempa.

  • Bild 3 von 13. Marie-France Roth Pasquier, Mitte. Neu gewählt wurde die 58-Jährige aus Bulle. Die Politikwissenschafterin ist amtierende Gemeinderätin von Bulle (Mobilität, Integration) und Nationalrätin, verheiratet und hat 3 Kinder. Bildquelle: SRF/Oliver Kempa.

  • Bild 4 von 13. Philippe Demierre, SVP. 58-jährig, aus Esmonts, gelernter Landwirt, amtierender Staatsrat (Gesundheit und Soziales), verheiratet, 2 Kinder. Bildquelle: SRF/Oliver Kempa.

  • Bild 5 von 13. Sylvie Bonvin-Sansonnens, Grüne. 54-jährig, aus Rueyres-les-Prés, Landwirtin, amtierende Staatsrätin (Bildung und Kultur), verheiratet, 2 Kinder. Bildquelle: SRF/Marielle Gygax.

  • Bild 6 von 13. Markus Julmy, Mitte. 55-jährig, aus Schmitten, Garagist, amtierender Gemeinderat und Grossrat, verheiratet, 2 Kinder. Bildquelle: SRF/Marielle Gygax.

  • Bild 7 von 13. Lise-Marie Graden, SP. 52-jährig, aus der Stadt Freiburg, Anwältin, amtierende Oberamtfrau des Saanebezirks, liiert, 3 Kinder. Bildquelle: SRF/Marielle Gygax.

  • Bild 8 von 13. Stephanie Tschopp, SP. 42-jährig, aus Schmitten, Schuldirektorin, amtierende Gemeinderätin von Schmitten (Gesundheit und Soziales), verheiratet, 3 Kinder. Bildquelle: SRF/Oliver Kempa.

  • Bild 9 von 13. Vincent Pfister, Mitte-Links. 43-jährig, aus der Stadt Freiburg, Pflegeleiter, amtierender Generalrat von Freiburg (Gemeindeparlament), verheiratet, 3 Kinder. Bildquelle: SRF/Oliver Kempa.

  • Bild 10 von 13. Kirthana Wickramasingam, SP. 42-jährig, aus Bulle FR, Lehrerin, amtierende Gemeinderätin von Bulle (Schulwesen), verheiratet, 3 Kinder. Bildquelle: SRF/Oliver Kempa.

  • Bild 11 von 13. Leonardo Gomez Mariaca, GLP. 28-jährig, aus der Stadt Freiburg, Anwalt, Vizepräsident der kantonalen GLP, liiert, keine Kinder. Bildquelle: SRF/Oliver Kempa.

  • Bild 12 von 13. Ayana Abdulle und Sandy Maillard, Das/Was. Ayana Abdulle (rechts), 36-jährig, aus Freiburg, Pflegerin; Sandy Maillard (links), 33-jährig, aus Freiburg, Forschende in französischer Literatur. Bildquelle: Freiburger Nachrichten/Charles Ellena.

  • Bild 13 von 13. Claudio Rugo, Künstlerklub. 60-jährig, aus der Stadt Freiburg, Gitarrist und Komponist, amtierender Generalrat von Freiburg (Gemeindeparlament). Bildquelle: Claudio Rugo.

Ende der Bildergalerie

Zurück zum Anfang der Bildergalerie.

Im Staatsrat des Kantons Freiburg stellen die bürgerlichen Parteien FDP (2), Mitte (2) und SVP (1) derzeit mit fünf Vertretern eine deutliche Mehrheit. Dazu kommen eine Frau von den Grünen und ein Vertreter der SP. Ob dies so bleibt, wird sich erst noch zeigen müssen. Die verbleibenden 4 Sitze werden in einem zweiten Durchgang besetzt, dieser findet am 29. November statt.

Wie ist die deutschsprachige Minderheit vertreten?

Eine weitere Frage, die sich erst in drei Wochen klären wird: Wie ist die deutschsprachige Minderheit im Staatsrat vertreten? In den letzten 50 Jahren waren jeweils zwei Mitglieder der Kantonsregierung aus Deutschfreiburg. Im Gegensatz zu anderen zweisprachigen Kantonen hat die deutschsprachige Minderheit im Kanton Freiburg keinen garantierten Sitz in der Regierung.

Die beiden deutschsprachigen Staatsräte Jean-François Steier (SP) und Olivier Curty (Mitte) sind nicht mehr angetreten. Die beiden Kandidierenden aus Deutschfreiburg Stephanie Tschopp (SP) und Markus Julmy (Mitte) haben die Wahl nicht im ersten Durchgang geschafft. Julmy landete mit 38'293 Stimmen auf Platz 4, Tschopp mit 28'370 Stimmen auf Platz 8.

View the original on SRF News →

KioskNews shows a cleaned-up reading view extracted from the publisher’s page — the original always lives on their site, not ours.