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Saturday, September 19, 2026

Nur die Spitze des Eisbergs: 45 Milliarden Dollar – Iran-Krieg noch teurer als gedacht

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Nur die Spitze des Eisbergs

45 Milliarden Dollar – Iran-Krieg noch teurer als gedacht

Der Iran-Krieg hat bereits Unmengen an Ressourcen und Waffen verschlungen. Nun hat das Pentagon eine neue Schätzung zu den Kriegskosten geliefert. Über 45 Milliarden Dollar soll der Konflikt im Iran bereits gekostet haben.

Publiziert: vor 19 Minuten

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft

  • Iran-Krieg kostet USA bereits 45,1 Milliarden Dollar, Pentagon bestätigt
  • Schätzung berücksichtigt keine Reparaturen oder indirekte militärische Kosten
  • Monatliche Kriegskosten betragen 2–3 Milliarden Dollar, Steigende Inflation droht
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Sandra MarschnerRedaktorin News-Desk

Am Dienstag hatte die überparteiliche Haushaltsbehörde des US-Kongresses mitgeteilt, dass der Iran-Krieg die US-Steuerzahler bereits 38 Milliarden Dollar (rund 31 Milliarden Franken) gekostet habe. Damit wurde bereits mehr als die Hälfte der von der Trump-Regierung beantragten Gesamtmittel für Kriegsausgaben ausgegeben. Doch wie sich nun zeigt, ist das nur die Spitze des Eisbergs. Am Freitag teilte das Pentagon dem Kongress eine neue Schätzung mit. 45,1 Milliarden Dollar hat der Krieg demnach bereits an Kosten verschlungen, wie zwei Quellen aus dem Umfeld gegenüber CNN berichteten. 

Zum 3. September betrugen die Kriegskosten demnach bereits 43,6 Milliarden Dollar (rund 35,8 Milliarden Franken). Hinzu kamen weitere 1,5 Milliarden Dollar (1,2 Milliarden Franken) für zusätzlichen Treibstoff. Doch die tatsächlichen Kriegskosten dürften noch viel höher liegen. Denn die Schätzung des Pentagons stellt keine vollständige Kostenaufstellung des Krieges dar. Reparaturkosten für die Instandsetzung beschädigter Stützpunkte oder Gebäude fehlen in der Rechnung. Zudem seien die indirekten Kosten militärischer Operationen nicht im Detail aufgeschlüsselt, gaben die Quellen gegenüber CNN an. 

Schwindende Waffenvorräte

Auch für die weitere Entwicklung des Iran-Krieges geht die Haushaltsbehörde von steigenden Kosten aus. Sie rechnet mit monatlichen Kosten in Höhe von etwa 2 bis 3 Milliarden Dollar. Der Grossteil der Kosten entfällt demnach auf Munitionsausgaben. Das macht sich auch im Arsenal der USA bemerkbar. Zuletzt hatten US-Medien wie CNN und die «Washington Post» immer wieder von schwindenden Vorräten berichtet. Insbesondere gehe es dabei um Marschflugkörper vom Typ Tomahawk und Patriot-Abfangraketen. 

Nach Einschätzung des Haushaltsbüros dürften die steigenden Kriegskosten auch die Inflation im ersten Quartal 2027 vorantreiben. Für die Taschen der US-Steuerzahler eine weitere Belastung – etwa zu den zuletzt immens gestiegenen Spritpreisen. Am Dienstag stieg der Dieselpreis in den USA auf ein neues Rekordhoch: Nach Angaben des Automobilclubs AAA kostete eine Gallone (3,8 Liter) knapp 6,27 Dollar (rund 5,15 Franken). Kurz vor den wichtigen Zwischenwahlen in den USA dürfte dies das Stimmungsbild der Bevölkerung trüben. 

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