Endlich gibts gestochen scharfe Bilder des Gespensterfischs

Ein transparenter Kopf, leuchtend grüne Augen und ein ungewöhnliches Aussehen: Vor der Küste Kaliforniens haben Forschende in rund 600 Metern Tiefe einen Gespensterfisch gefilmt. Eine seltene Sichtung. Zum ersten Mal gelang es dem Team vom Monterey Bay Aquarium Research Institute (MBARI) dabei, den Tiefseefisch in 4K-Qualität zu filmen.
«Einen Gespensterfisch zu sehen, ist ein seltenes Vergnügen», sagt Meeresforscher Steven Haddock. Wie aussergewöhnlich die Begegnung ist, zeigen die Zahlen: Bei rund 7000 Tauchgängen des MBARI in knapp 40 Jahren wurde die Fischart erst elfmal gesichtet. Zuletzt war das 2021 der Fall.
Der Gespensterfisch (Macropinna microstoma) lebt in der Dämmerungszone der Tiefsee. Seine röhrenförmigen Augen sind nach oben gerichtet, um Beute aufzuspüren. Diese sucht er nämlich im Wasser darüber. Das neue Video kann Forschenden helfen, sein Sehvermögen besser zu verstehen.
Wie wurde das Video verifiziert?
Die Aufnahmen stammen vom Monterey Bay Aquarium Research Institute (MBARI). Das US-amerikanische Forschungsinstitut veröffentlichte sie am 28. Oktober 2026 auf seiner offiziellen Website. Dort bestätigt es, dass der Gespensterfisch vor der Küste Kaliforniens in rund 600 Metern Tiefe gefilmt wurde.
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