PunchHeatwave: Kwara urges residents to drink more water, avoid outdoor activitiesThe Jerusalem PostIranian negotiators in Doha to continue talks to end the US-Iran war, official saysDaily MaverickGBVF RESPONSE: Ekurhuleni murders — Lesufi and SAPS pledge to keep women safe, outlining security measuresZDF heuteAktuelle Pressemitteilungen des ZDFColliderFlorence Pugh and Andrew Garfield’s Tearjerker Is Officially a Prime Video Streaming SensationEgypt IndependentReduction of electricity tariff brackets for coded meters begins in New ValleyThe GuardianArsenal v Aston Villa, London City Lionesses v Manchester City, and more: Women’s Super League – liveNHK 社会GMO傘下 顧客情報漏えい 9年近く外部から取得可能な状態Wirtualna PolskaŻurek o wydarzeniach w TK. Domaga się konsekwencji wobec prezydentaFootball ItaliaSerie A | Como 1-0 Venezia: Da Cunha penalty keeps Fabregas’ side flyingThe South AfricanWATCH: Jacob Zuma returns to campaign trail after hospitalisationn-tvSaibari schon operiert: Bittere Diagnose: Offensiv-Duo des FC Bayern fällt wochenlang aus
The Daily Newsstand · Free, Always
Sunday, November 1, 2026

"Müssen harte Strafen folgen": Dobrindt macht zwei Gruppen für Randale verantwortlich

Translate

"Müssen harte Strafen folgen"Dobrindt macht zwei Gruppen für Randale verantwortlich

01.11.2026, 14:19 Uhr

616794058
Herbert Reul (l.) und Alexander Dobrindt (r.) kündigen ein entschiedenes Vorgehen gegen die Randalierer an (Archivbild). (Foto: picture alliance/dpa)

Nach friedlichen Kundgebungen junger Menschen kommt es teils zu Krawallen. Dobrindt vermutet bestimmte Gruppierungen hinter den Straftaten. Für die Täter werde es "auch nach Halloween gruselig", droht NRW-Innenminister Reul.

Bundesinnenminister Alexander Dobrindt hat die Krawalle nach Jugend-Demonstrationen in mehreren Städten verurteilt und sieht bestimmte Gruppen als Urheber von Ausschreitungen. "Gewaltbereite linke Gruppen und Chaoten aus dem migrantischen Milieu haben gestern Abend die friedlichen Demonstrationen vom Nachmittag gekapert", sagte der CSU-Politiker der "Bild"-Zeitung. "Die Randalierer und Plünderer werden identifiziert und zur Rechenschaft gezogen. Auf diesen Landfriedensbruch müssen harte Strafen folgen", mahnte der Bundesinnenminister.

Zugleich lobte Dobrindt das Agieren der Sicherheitskräfte. "Gewaltexzesse wie in Paris wurden dank unserer hoch engagierten Polizeikräfte verhindert", erklärte Dobrindt. "Das Einsatzkonzept der Polizei mit massiver Präsenz und dezentraler Kräfteaufstellung ist aufgegangen."

Nach zunächst friedlichen Demonstrationen Zehntausender junger Menschen war es am Abend vor allem in Frankfurt am Main und Köln zu gewalttätigen Szenen und Ausschreitungen gekommen. In Berlin gab es Flaschen- und Böllerwürfe. In einigen Städten setzte die Polizei Wasserwerfer ein.

Die Initiative "Gen Z regelt" hatte zu friedlichen Protesten in mehr als 30 Städten aufgerufen. Sie fordert unter anderem mehr Geld für Schulen, Maßnahmen gegen steigende Lebenshaltungskosten und mehr Klimaschutz. Bei ähnlichen Protesten im Ausland unter anderem in Frankreich war es in den vergangenen Wochen teils zu schweren Krawallen gekommen.

Reul: "Die wollen Ärger und Gewalt"

Mit scharfen Worten hat auch Nordrhein-Westfalens Innenminister Herbert Reul die Ausschreitungen nach der Demonstration in Köln verurteilt. Die Proteste seien von Linksextremisten und gewaltbereiten Gruppen junger Männer gekapert worden, erklärte Reul in einem Statement. Sie hätten die Lage gezielt eskaliert. 

"Wer Steine und Böller auf Polizisten wirft, Pyrotechnik zündet und randalierend durch die Straßen zieht, der hat kein politisches Anliegen. Leute, die sich vermummen, wollen nicht diskutieren und überzeugen. Die wollen Ärger und Gewalt. Das ist durch nichts zu rechtfertigen", sagte Reul. "Junge Menschen, die Forderungen für die Zukunft einer Generation stellen - das ist ihr gutes Recht und gehört zu einer lebendigen Demokratie", erklärte Reul. Was sich anschließend in Köln abgespielt habe, beschädige aber alles, worum es da gehe.

Reul: "Wer Polizei angreift, greift Rechtsstaat an"

Der NRW-Innenminister kündigte ein entschiedenes Vorgehen gegen die Randalierer an: "Wer unsere Polizei angreift, greift unseren Rechtsstaat an. Diese Leute müssen wissen: Wir werden das nicht hinnehmen. Wir ermitteln Täter und für die wird es dann auch nach Halloween gruselig."

Man müsse darüber nachdenken, "ob wir die richtigen Instrumente für diese Form der Gewalt haben und wie wir sie in der Praxis umsetzen können", sagte der Minister. "Wenn sich Gewalt in der Gruppe versteckt, dürfen wir nicht nur den einzelnen Steinwurf bestrafen. Wer glaubt, in der Masse untertauchen und randalieren zu können, darf sich nicht in Sicherheit wiegen." Reul dankte den Polizistinnen und Polizisten für ihren Einsatz. "Sie haben ihren Kopf hingehalten und ihre Gesundheit riskiert."

"Die Politik vernachlässigt die junge Generation", sagte der Vorsitzende der CDU-Nachwuchsorganisation Junge Union, Johannes Winkel, der "Augsburger Allgemeine". Dies sei "nicht nur ein diffuses Gefühl, sondern Fakt". Die Regierung aus CDU/CSU und SPD müsse zeigen, dass sie deren Anliegen ernst nehme und etwa das Rentensystem "generationengerecht" reformieren.

View the original on n-tv →

KioskNews shows a cleaned-up reading view extracted from the publisher’s page — the original always lives on their site, not ours.