PunchNJC suspends three judges, disciplines six othersThe Jerusalem PostPalestinian delegation seeks resolutions critical of Israel at UN General Assembly - report한겨레삼성바이오 부분파업 돌입…법원 요건 맞춰 전면파업은 3주 뒤 예고Daily MaverickNew wave of bomb hoaxes hits dozens of flights across EuropeZDF heuteEntdecken Sie das ZDF-NachrichtenstudioVarietyPriyanka Chopra Jonas, Russell Crowe Sci-Fi Thriller ‘Bluefly’ Adds ‘Beast’ Star Daniel MacPherson (EXCLUSIVE)سكاي نيوز عربيةهيغسيث يدافع عن خطته لإعادة هيكلة البنتاغون ويعلق عن "عزله"Seeking AlphaGEO forecasts Q4 2026 revenue $777M-$827M with adjusted EBITDA $149M-$154M as ICE activations expandDaily MailBondi Beach massacre death toll rises to 16: Survivor dies from complications resulting from their injuries almost eleven months laterSDP EspectáculosFrida Sofía acusa a Alejandra Guzmán de proteger a Enrique Guzmán pese a su denunciaNew Straits TimesSarawak polls set for Dec 12Globo EsporteCom golaço de Kaio Jorge, Cruzeiro vira sobre o Bahia e fica perto de confirmar vaga na Libertadores
The Daily Newsstand · Free, Always
Friday, November 6, 2026

Inflation im Euroraum steigt auf 4,0 Prozent

Translate
Nahaufnahme eines Kassenbons.

Höchster Stand seit drei Jahren Inflation im Euroraum knackt Vier-Prozent-Marke

Stand: 04.11.2026 • 12:12 Uhr

Die Teuerung in der Eurozone ist im Oktober auf 4,0 Prozent gestiegen. Das ist die höchste Inflationsrate seit September 2023. Besonders die hohen Energiepreise sind Treiber der aktuellen Entwicklung.

Die Inflationsrate im Euroraum ist im Oktober auf den höchsten Stand seit mehr als drei Jahren gestiegen. Im Jahresvergleich legten die Verbraucherpreise um 4,0 Prozent zu, wie das EU-Statistikamt Eurostat auf Basis vorläufiger Daten mitteilte. Von Reuters befragte Experten hatten ebenfalls mit einem Wert von 4,0 Prozent gerechnet. Im September waren es noch 3,8 Prozent.

Preistreiber ​Nummer eins ist die Energie: Sie verteuerte sich in der Eurozone gegenüber dem Vorjahresmonat um 20,8 Prozent. Im September hatte die Steigerungsrate noch bei 18,9 Prozent gelegen. Dienstleistungen stiegen nun um 3,3 Prozent, die Preise für Nahrungsmittel, Alkohol und Tabak um 1,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat.

Nachlassen der Teuerung erst ab April 2027?

Inflationsraten von vier Prozent könnten uns angesichts des ungelösten Iran-Konflikts in nächsten Monaten weiter begleiten, kommentiert Stephanie Schoenwald von der staatlichen KfW-Bank. "Erst im zweiten Quartal 2027 ist mit einem spürbaren Nachlassen des Preisauftriebs zu rechnen, da dann niedrige Preise für Energiegüter aus Vergleichsbasis fallen", so Schoenwald.

In Deutschland hatte sich die Inflation wegen des Tankrabatt an den Zapfsäulen zuletzt etwas abgeschwächt. In Europas größter Volkswirtschaft kosteten Waren und Dienstleistungen für Verbraucher im Oktober 2,8 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Mit der höchsten Inflationsrate in der Eurozone hat derzeit Litauen zu kämpfen. Hier lag die Teuerung im Oktober laut der EU-Statistikern bei 6,1 Prozent.

Weit entfernt vom Zwei-Prozent-Ziel

Die Europäische Zentralbank (EZB) strebt mittelfristig für den Euroraum eine Inflationsrate von 2,0 Prozent an. Vergangene Woche noch haben die Notenbanker um Präsidentin Christine Lagarde auf eine weitere Zinserhöhung verzichtet. Der für Banken und Sparer wichtige Einlagenzins liegt aktuell bei 2,5 Prozent. Börsenprofis gehen aber davon aus, dass auf der letzten Sitzung der EZB-Spitze kurz vor Weihnachten die Leitzinsen steigen könnten.

Signale in diese Richtung kamen jüngst auch von Bundesbankchef Joachim Nagel. "Eine Zinserhöhung im ‌Dezember ist aus heutiger ​Sicht sehr wahrscheinlich notwendig", sagte er am Dienstagabend in einer Rede in Berlin.

Zwar habe der EZB-Rat bei seiner Sitzung vergangene Woche auf einen weiteren Zinsschritt verzichtet, da es bislang wenig Anzeichen für Zweitrundeneffekte wie stark steigende Lohnforderungen gebe. Der Inflationsausblick habe sich zuletzt jedoch verschlechtert, so Nagel. Grund für den Anstieg der Verbraucherpreise seien vor allem die durch die Konflikte im Nahen Osten gestiegenen Energiepreise.

View the original on Tagesschau →

KioskNews shows a cleaned-up reading view extracted from the publisher’s page — the original always lives on their site, not ours.