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Saturday, October 3, 2026

US-Medienberichte: Flydubai-Co-Pilot galt zuvor als Sicherheitsrisiko

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Ein Flugzeug der Fluggesellschaft Flydubai ist am Himmel zu sehen.

Stand: 03.10.2026 • 09:48 Uhr

Nach dem Angriff auf einem Flydubai-Flug veröffentlichen Medien neue Details: Demnach durfte der Co-Pilot bei seinem vorherigen Arbeitgeber wegen Extremismusverdacht nicht mehr fliegen. Behörden in den Emiraten gehen nun von einem Terrorakt aus.

Der Co-Pilot, der den Piloten des Flydubai-Flugs nach Tel Aviv verletzt haben soll, durfte Medienberichten zufolge im Oman nicht mehr fliegen. ABC News berichtet, dass der Mann von seinem früheren Arbeitgeber Oman Air suspendiert worden sei, nachdem er als Sicherheitsrisiko eingestuft worden sei. Auch der Sender CNN berichtete, der Mann habe aufgrund von Bedenken hinsichtlich extremistischer Ansichten seine Stelle bei der Fluggesellschaft verloren.

Der saudi-arabische Nachrichtensender Al-Arabiya schrieb, die Behörden im Oman hätten festgestellt, dass der Mann extremistische Ansichten vertrete. Demnach hielt er sich auch eine Zeit lang in Syrien auf.

ABC News zufolge war bei dem Mann extremistisches Material festgestellt worden, als er 2024 als Co-Pilot-Auszubildender bei der Fluggesellschaft beschäftigt war. Er durfte demnach aber weiterhin in einer Verwaltungsfunktion dort arbeiten.

Behörden der Emirate gehen von Terrorakt aus

Der Generalstaatsanwalt der Emirate erklärte unterdessen, der Co-Pilot habe einen "Terrorakt" geplant. Er habe den Piloten am Mittwoch auf dem Flug von Dubai nach Israel mit der Notaxt im Cockpit angegriffen, so die Behörde. Der Mann habe durch seinen Angriff im Cockpit versucht, die Kontrolle über das Flugzeug zu übernehmen.

Der Co-Pilot verletzte den Piloten schwer, dieser schaffte es nach eigenen Angaben aber, die Cockpit-Tür zu öffnen. Mehrere Passagiere konnten den Angreifer überwältigen. Die israelische Regierung hatte schon zuvor erklärt, sie gehe von einem dschihadistischen Terroranschlag aus.

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