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Monday, October 5, 2026

Ständerat will keine personalisierten Kennzeichen

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Nur Zahlen erlaubt

Ständerat will keine personalisierten Kennzeichen

Der Ständerat will keine personalisierten Kontrollschilder fürs Auto. Er lehnt einen entsprechenden Vorstoss ab.

Publiziert: vor 25 Minuten

  • Der Ständerat lehnt personalisierte Autokennzeichen ab.
  • Der Nationalrat hatte Quadris Vorstoss noch unterstützt.
  • Auf Schweizer Schildern bleiben damit nur Zahlen erlaubt.

Tobias BruggmannRedaktor Politik

Nein, es wird kein «BE Rösti» als Autokennzeichen geben. Der Ständerat lehnte einen Vorstoss des Tessiner Lega-Nationalrats Lorenzo Quadri (51) ab. Dieser hatte gefordert, dass nicht nur Zahlen, sondern auch Buchstaben, Namen, Wörter oder Abkürzungen verwendet werden können. Der Nationalrat hatte dem Vorstoss noch zugestimmt.

Doch im Ständerat blieb er chancenlos. Bereits die Kommission hatte die Ablehnung einstimmig empfohlen. Kommissionssprecher Mathias Zopfi (42) nutzte das Thema aber für eine Auflockerung im sonst so steifen Debattenalltag. Man könnte zum Beispiel «AG Astag» auf die Platte drucken – eine Anspielung an den Aargauer FDP-Ständerat Thierry Burkart (50), der Präsident des Schweizerischen Nutzfahrzeugverbands Astag ist.

«BE Rösti - the one and only»

Die Produzenten dieser Platten hätten ihnen gezeigt, was es für weitere Möglichkeiten gäbe, so Zopfi. «Ich denke zum Beispiel an ‹BE Rösti›, das man vielleicht auf Englisch als ‹be Rösti› aussprechen kann.»

Dennoch blieb er bei seinem Nein. «Das hat nichts damit zu tun, Herr Bundesrat, dass wir Ihnen dieses Schild nicht gönnen würden. Wir müssen uns aber auch bewusst sein, dass es nicht nur ‹BE Rösti› - ‹the one and only› - in Bern gäbe. Es könnte eine fiktive Person, zum Beispiel in Genf, auch das Nummernschild ‹GE Rösti› reservieren, und das wollen wir ja nicht.»

Verkehrsminister Albert Rösti (59), der ebenfalls im Saal war, nahm den Ball lachend auf – mit «BE Rösti» hätte er sich anfreunden können. «Mit ‹GE Rösti› würde der Schuss aber nach hinten losgehen.» Somit war schnell klar: Auf den Schweizer Nummernschildern bleiben ausschliesslich Zahlen. Möglicherweise aber schon bald mit einer Ziffer mehr: Der Kanton Zürich will siebenstellige Autokennzeichen einführen.

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