RTP DesportoPortugal perde com Espanha e falha meias da Liga Europeia de futebol de praiaInquirerBojie Dy hails Pisa improvement: ‘It’s a welcome news’ESPNA star-studded Texas-Ohio State sequel and Michigan's QB play headline Week 2וואלהטראמפ בטקס לציון 25 שנה ל-11 בספטמבר: "איראן לעולם לא תחזיק בנשק גרעיני"ESPN DeportesQuiñones anota para llegar a tres goles en Arabia; más actividad de mexicanosDaily MaverickTHE GATHERING 2026: Voters warned of ‘engagement farming’ ahead of local electionsThe Jerusalem PostWhat remains of America’s 9/11 memory - and what is disappearingInquirer EntertainmentLOOK: Vice Ganda, Marian Rivera, Anne Curtis, more celebs at Preview Ball 2026Taipei TimesANALYTICAL ENGLISH 解析英語(常春藤)
The Daily Newsstand · Free, Always
Friday, September 11, 2026

Nach Trennung wollte er 300’000 Fr. für Geschenke von ihr zurück

Translate
  • Der Singapurer CEO Chander Agarwal scheiterte vor Gericht mit seiner Forderung, seiner Ex-Freundin Felicia Lee 468’000 Singapur-Dollar zurückzuerhalten.
  • Das Gericht urteilte, dass es sich bei den Ausgaben um freiwillige Geschenke gehandelt habe.
  • Der Richter stellte fest, der Mann habe nach dem Beziehungsende «verbittert» versucht, die Frau «dafür zahlen zu lassen».

Sie lernten sich 2019 auf einem Flug kennen: Sie war Flight Attendant, er der wohlhabende CEO eines Logistikunternehmens in Singapur. Während ihrer 14 Monate langen Beziehung beglückte Chander Agarwal seine Freundin Felicia Lee mit Geschenken im Wert von 468’000 Singapur-Dollar – umgerechnet rund 300’000 Franken. Er überhäufte Felicia mit Artikeln von Hermès, Dior und Prada und gab Zehntausende Dollar für First-Class-Flugtickets aus.

Doch als die Liebe im Dezember 2023 vorbei war, verlangte der Geschäftsmann die hohe Summe von seiner Ex zurück, wie CNN berichtet. Nun scheiterte er mit seiner Forderung vor einem Gericht in Singapur.

Mann machte «zinslose Darlehen» geltend

Chander und Felicias Beziehung zerbrach, nachdem der Mann vermutet hatte, dass die ehemalige Flugbegleiterin eine Affäre hatte. Verärgert forderte er die Frau auf, ihm die ausgegebene Summe zurückzubezahlen. Felicia weigerte sich. Im März 2024 reichte Chander Klage ein und argumentierte, Felicia habe ihn im Laufe ihrer Beziehung um «verschiedene zinslose Darlehen» gebeten.

Er machte geltend, dazu gehörten Kreditkartenausgaben in Höhe von 206’000 Singapur-Dollar, 129’000 Dollar für Auslandsreisen, 17’000 Dollar für die Beauftragung eines Feng-Shui-Meisters für ihre Wohnung sowie 20’000 Dollar für die Bezahlung ihrer Lebensversicherungsprämien.

Chander Agarwal konnte keine Beweise vorlegen

Vor Gericht widersprach ihm seine Ex: Es habe sich dabei um «Geschenke aus Liebe und Zuneigung» gehandelt und nicht um Darlehen, sagte die Frau. Der Richter gab ihr recht und merkte an, dass es Chander an schriftlichen Beweisen fehle. So habe er beispielsweise nicht nachweisen können, dass Felicia den Erhalt der angeblich erbetenen Darlehen bestätigt habe.

Chander argumentierte vor Gericht, die Ausgaben seien «zinslose Darlehen» gewesen – das Gericht sah dafür keine schriftlichen Beweise. (Symbolbild)

Chander argumentierte vor Gericht, die Ausgaben seien «zinslose Darlehen» gewesen – das Gericht sah dafür keine schriftlichen Beweise. (Symbolbild)IMAGO/Zoonar

«Die mir vorliegenden Beweise zeigen eindeutig, dass der Kläger, der von der Beklagten sehr angetan war, sie während ihrer Beziehung mit teuren Geschenken überhäuft hat», sagte der Richter. Anders ausgedrückt: Chander habe das Geld «freiwillig» ausgegeben. «Als die Beziehung dann unschön endete, wurde er leider verbittert und war entschlossen, sie dafür zahlen zu lassen», sagte der Richter.

Aus Liebe wurde Hass

Das Gericht merkte zudem an, Chander Agarwal sei «eindeutig ein Mann mit beträchtlichen Mitteln und teurem Geschmack», im Gegensatz zu Felicia Lee, «die nicht in dieser Liga spielte». Wie der Richter sagte, hatte die Freundin in zahlreichen Textnachrichten «ihr Erstaunen darüber zum Ausdruck gebracht, wenn Chander Agarwal teure Geschenke vorschlug, sowie gelegentlich ihr spontanes Zögern, diese anzunehmen».

Wie findest du es, wenn jemand teure Geschenke nach einer Trennung zurückfordern will?

Zum Abschluss seines schriftlichen Urteils zitierte der Richter den englischen Schriftsteller William Congreve, der in seiner Tragödie «The Mourning Bride» schrieb: «Der Himmel kennt keinen Zorn, der der Liebe gleicht, die in Hass umschlägt, noch die Hölle eine Furie wie eine verschmähte Frau.»

«Dieser Fall zeigt, dass solche Emotionen nicht allein einem Geschlecht vorbehalten sind», schlussfolgerte der Richter.

Karin Leuthold

Karin Leuthold (kle), Jahrgang 1968, arbeitet seit 2005 für 20 Minuten und ist derzeit am Newsdesk tätig.

View the original on 20 Minuten

KioskNews shows a cleaned-up reading view extracted from the publisher’s page — the original always lives on their site, not ours.