Reaktionen im In- und Ausland – Schock, Mitgefühl, Beileid: Kondolenzen zum Carunfall in Susch GR

Noch keine 24 Stunden ist es her, dass der Reisecar aus den Niederlanden auf einer Schweizer Strasse im Unterengadin schwer verunfallt ist. Nun ist klar: Von den 45 erwachsenen Personen, die sich im Bus befunden haben, sind fünf tot und alle anderen verletzt – drei von ihnen schwer.
Kurz nachdem die Polizei die Hiobsbotschaft gegen 10 Uhr verkündet hat, meldet sich die Bündner Regierung zu Wort. Sie zeigt sich tief betroffen. Ihre Gedanken seien bei den Opfern und ihren Angehörigen. Den Verletzten wünschte die Regierung rasche Genesung. Zudem dankte sie allen Einsatzkräften und Helfenden.
Die Bündner Regierung plant am Nachmittag, im Rahmen eines Treffens mit Aussenminister Ignazio Cassis, eine Schweigeminute im Dorf Soglio abzuhalten, um der Opfer zu gedenken.
Die Gemeinde Zernez, zu der auch das Dorf Susch gehört, hat sich zum Vorfall offiziell noch nicht geäussert, jedoch die beiden Ratspräsidenten. Nationalratspräsident Pierre-André Page (SVP/FR) wie auch der Bündner Ständeratspräsident Stefan Engler (Mitte) zeigten sich bestürzt über den Vorfall. Sie beide sprachen auf X den Angehörigen ihr Beileid aus.
Sie wünschten den Verletzten zudem «viel Kraft und eine rasche Genesung». Den Rettungskräften und allen Helfenden vor Ort sprachen Page und Engler ihren aufrichtigen Dank aus.
Bundespräsident: «Bin zutiefst schockiert»
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Bundespräsident Guy Parmelin hat sich bestürzt über den Carunfall in Graubünden gezeigt. «Ich bin zutiefst schockiert und bestürzt über den heutigen tragischen Unfall mit einem niederländischen Reisebus in Graubünden», schrieb er auf X. Seine Gedanken seien bei den Opfern und ihren Angehörigen. Den Familien sprach er sein Beileid aus.
Zudem dankte Parmelin den zahlreichen Rettungskräften für ihren Einsatz. Die zuständigen Schweizer Behörden würden dafür sorgen, dass eine umfassende und gründliche Untersuchung durchgeführt werde, um alle Umstände des Unfalls aufzuklären.
Am Morgen vor Ort eingetroffen ist die niederländische Botschafterin. Das hat der niederländische Aussenminister, Tom Berendsen, am Freitag vor dem Ministerrat mitgeteilt, wie die niederländische Tageszeitung «De Telegraaf» online berichtet. Man stehe in gutem Kontakt zu den örtlichen Behörden, sagt er.
Auch Berendsen konnte keine neuen Informationen mitteilen, zum Beispiel, wer die verstorbenen fünf Personen sind, was die Ursache des Unfalls betrifft, oder wann die ersten Personen im verunfallten Bus in die Niederlande zurückkehren werden. «Die Informationen entwickeln sich noch», erklärte er im niederländischen Parlament.
Die verunfallten Personen seien über mehrere Spitäler in der Region verteilt, fügt Tom Berendsen an. Man werde dafür sorgen, dass die niederländische Botschaft mit allen betroffenen Personen und ihren Angehörigen in Kontakt bleibe.
Unser Mitgefühl gilt den Angehörigen, allen, die derzeit in Sorge um das Schicksal ihrer Liebsten sind, sowie den Verletzten.
Zuvor hat sich Berendsen auf Social Media zu Wort gemeldet und seine Bestürzung über den Vorfall ausgedrückt. Den Beileidsbekundungen hat sich auch der niederländische Ministerpräsident Rob Jetten angeschlossen: «Ein schrecklicher Unfall in der Schweiz, meine Gedanken sind bei allen Betroffenen», heisst es in seinem Eintrag auf X.
Auch das niederländische Königshaus meldet sich zu Wort: «Unser Mitgefühl gilt den Angehörigen, allen, die derzeit in Sorge um das Schicksal ihrer Liebsten sind, sowie den Verletzten», lässt das königliche Paar Willem-Alexander und Máxima verlauten. Man fühle sich in dieser grossen Tragödie mit den Betroffenen verbunden.
Die betroffene niederländische Reiseorganisation äusserte sich in einer Stellungnahme ebenfalls bestürzt über den Carunfall. «Unsere Gedanken sind bei allen Betroffenen und ihren Angehörigen», hiess es.
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