Christa Pike äussert sich erstmals nach missglückter Hinrichtung

Darum gehts
- Die US-Todeskandidatin Christa Pike (50) hat sich erstmals nach ihrer missglückten Hinrichtung öffentlich geäussert.
- Sie überlebte zwei tödliche Injektionen mit Pentobarbital und wurde Ende vergangenen Monats aus dem Spital entlassen.
- «Seit jener Nacht gab es keinen Moment, in dem ich keine Schmerzen hatte», sagt sie in einer Erklärung.
Die US-Todeskandidatin Christa Pike hat erstmals seit ihrer missglückten Hinrichtung im September öffentlich Stellung genommen. Dies berichtet die BBC am Freitagnachmittag (Schweizer Zeit).
«Seit jener Nacht gab es keinen Moment, in dem ich keine Schmerzen hatte», sagte sie in einer Erklärung, die ihr Anwaltsteam am Freitag in den sozialen Medien veröffentlichte.
«Mein Körper tut weh. Meine Arme tun weh. Meine Hände tun weh. Mein Hals tut weh. Ich habe noch immer Schwierigkeiten, zu sprechen. Und der Schmerz ist nicht nur körperlich. Es gibt Schmerz in meinem Geist und in meiner Seele.» «Ich suche nach einem Sinn in dem, was mir passiert ist», wird sie weiter zitiert.
Die 50-jährige Pike wurde Ende vergangenen Monats aus dem Spital entlassen, nachdem sie zwei tödliche Injektionen des Medikaments Pentobarbital überlebt hatte, die sie in einen kritischen Zustand versetzten.
Reto Bollmann (bre), Jahrgang 1991, verstärkt seit Ende 2021 als Redaktor den Newsdesk von 20 Minuten. Eine Vorliebe hat er für politische, wissenschaftliche und geschichtliche Themen.
KioskNews shows a cleaned-up reading view extracted from the publisher’s page — the original always lives on their site, not ours.
