Über 500 Verletzte nach Taifun in Taiwan

- Taifun Champi hat Taiwan schwer getroffen, die Zahl der Verletzten ist auf knapp 530 gestiegen.
- Ein Mann wurde am Südzipfel der Insel von den Wellen ins Meer gerissen und starb am Donnerstag.
- Die Behörden zählen knapp 2200 umgestürzte Bäume und über 700 beschädigte Gebäude.
- Der abgeschwächte Sturm zieht Richtung Norden und soll bis Sonntag die chinesische Provinz Zhejiang passieren.
Die Zahl der Verletzten infolge des Taifuns Champi ist in Taiwan auf knapp 530 gestiegen. Zudem war bereits ein Mensch am Donnerstag gestorben, wie die Behörden berichteten. Der Mann wurde laut Berichten am Südzipfel der Insel von den Wellen ins Meer gerissen.
Der Tropensturm hat in Teilen Taiwans zu grossen Schäden geführt. So registrierten die Behörden knapp 2200 umgestürzte Bäume und über 700 beschädigte Gebäude. Laut Medienberichten sind zeitweise über 160’000 Haushalte ohne Strom gewesen.
Nachdem Champi zwischenzeitlich die Stärke eines sogenannten Supertaifuns erreicht hatte, hat sich der Sturm mittlerweile abgeschwächt. Nach Angaben der taiwanischen Wetterbehörde wurden in der Nähe des Sturmzentrums anhaltende Windgeschwindigkeiten von bis zu 126 Kilometern pro Stunde und Böen von bis zu 162 Kilometern pro Stunde gemessen.
Erwartet wird, dass Champi Richtung Norden abzieht und bis Sonntag die Region rund um Chinas Küstenprovinz Zhejiang passiert.
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Konstantin Furrer (fur) arbeitet seit 2017 für 20 Minuten. Seit 2022 Newsdesk-Leiter, daneben Blattmacher und Mitglied der Redaktionsleitung.
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