2. Runde in Conference League – Thun wird für eine passive Startphase hart bestraft

- Thun kassiert am 2. Spieltag der Ligaphase in der Conference League die 2. Niederlage.
- Die Berner Oberländer unterliegen zuhause dem kroatischen Leader Hajduk Split 0:1.
- Lugano feiert bei Getafe einen überzeugenden 5:2-Sieg.
- Hier geht’s zum Round-up in der Europa League.
Gut eine Viertelstunde vor Schluss war sie doch noch da, die goldene Ausgleichschance für den FC Thun. Doch der eingewechselte Noah Christoffersson brachte es nach einer Hereingabe nicht fertig, den Ball aus kurzer Distanz im leeren Tor unterzubringen. Und so kassierten die Berner Oberländer im 2. Spiel der Ligaphase der Conference League die 2. Niederlage. Mit 0:1 musste sich Thun Hajduk Split geschlagen geben.
Der Schweizer Meister, der schon in Enschede schlecht belohnt worden war (0:1), wurde für eine viel zu passive Startphase brutal bestraft. In der mit über 10'000 Fans ausverkauften Arena übernahm der Leader der kroatischen Meisterschaft sofort das Zepter. Bis zu 70 Prozent Ballbesitz erspielten sich die Gäste in dieser Phase.
Mit Hilfe des Gegners und ein bisschen Glück wurde Split für die dominante Startphase belohnt: Ein Rückpass von Nico Maier geriet zu kurz, Dalisson De Almeida blieb nach einem 1. Abschluss irgendwie noch am Ball und spitzelte diesen mit dem Aussenrist an Niklas Steffen vorbei ins Tor.
Thun mit Leistungssteigerung
Erst danach legte Thun die Nervosität ab und kam bedeutend besser ins Spiel. Nach 24 Minuten vergaben Brighton Labeau und Furkan Dursun im Nachschuss die bis dahin beste Ausgleichschance.
Nach der Halbzeit waren die Gastgeber dann über weite Strecken spielbestimmend, doch weder Fabio Fehr (54.) noch Nils Reichmuth (57.) konnten reüssieren. Kurz darauf hätte die Vorentscheidung fallen können. Nach einem Einsteigen von Olivier Mambwa gab es Elfmeter für Hajduk Split – ein sehr harter Entscheid, doch der VAR schaltete sich nicht ein.
Schütze Michele Sego entschied sich, den Ball mitten auf das Tor zu hämmern – Thun-Keeper Steffen blieb stehen und parierte den Penalty. Es war zwar nicht der Auslöser einer Thuner Schluss-Offensive, Christoffersson hätte sein Team aber für die Leistungssteigerung belohnen müssen. Doch es bleibt beim Konjunktiv – Thun gelang der Ausgleich nicht mehr und steht weiterhin ohne Punkte da.
So geht es weiter
In der Super League empfängt Thun am Sonntag Leader Lugano. Auf europäischer Bühne geht es am 5. November mit dem Heimspiel gegen Heart of Midlothian (SCO) weiter (live bei SRF zu sehen).
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