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Wednesday, October 14, 2026

Sicherheitsleute weisen Demonstranten bei Nati-Match aus Stadion

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«Zeigt Israel die Rote Karte»

Sicherheitsleute weisen Demonstranten bei Nati-Match aus Stadion

Ganz ohne politische Nebengeräusche geht das Duell der Nati gegen Israel in der 1. Runde der WM-Playoffs dann doch nicht über die Bühne. Doch die kurzen Störaktionen verlaufen friedlich und werden schnell gestoppt.

Publiziert: 00:26 Uhr

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Christian FinkbeinerStv. Fussballchef

Zwölf Minuten sind im Tourbillon gespielt, als auf den Rängen hinter dem Tor von Livia Peng plötzlich emsiges Treiben herrscht. Gut drei Dutzend Zuschauer rollen Palästina-Flaggen und Transparente aus, wobei auf dem einen zu lesen ist: «Show Isreal the Red Card.» Zeigt Israel die Rote Karte. Aus Sicht der Demonstranten müsste Israel von der Uefa aufgrund der politischen Situation in Gaza von den laufenden Wettbewerben ausgeschlossen werden.

Für den Schweizerischen Fussballverband kommt der Protest nicht ganz überraschend. Bereits vor der Partie tun knapp zwei Dutzend Demonstranten vor dem Stadion ihre Antipathie für Israel kund. Sie rufen «Free Palestine» und klagen auf Transparenten den weltweit umstrittenen Vorwurf eines Genozids von Israel in Gaza an. Eine Handvoll Polizisten halten die Stellung, lassen die Demonstranten, die später brennende Kerzen zu Herzen formen, aber gewähren.

Palästina-Flagge bei Nationalhymne

An den Stadioneingängen kann der private Sicherheitsdienst trotz Kontrollen nicht verhindern, dass einige Flaggen und Transparente den Weg ins Stadion finden. Eine erste Palästina-Flagge ist bereits während der israelischen Nationalhymne auf der Gegentribüne zu sehen, was den israelischen Verbandsoffiziellen sauer aufstösst.

Die Aktion eine Viertelstunde später hält ebenfalls nur kurz an. Zwar dauert es einige Minuten, bis der Sicherheitsdienst die Transparente und Fahnen entfernt und die Störefriede aus dem Stadion weist, das Ganze geht aber gesittet zu und her. Danach bleibt es bis zum Schluss ruhig auf den Rängen, so dass die Proteste zur Randnotiz verkommen.

SFV kommt glimpflich davon

Trotz des kleinen Wermutstropfens: Nach den vielen Diskussionen im Vorfeld der beiden Duelle – und in Anbetracht der Ereignisse rund um die Nations-League-Spiele von Israels Männer gegen Irland – kommt der SFV politisch glimpflich davon. Und auch sportlich hat die Nati nach der schwachen ersten Halbzeit im Hinspiel in Ungarn den Turnaround letztlich souverän geschafft.

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