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Friday, October 16, 2026

Mehrere US-Bundesstaaten verklagen KI-Firma OpenAI

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Ein Smartphone mit dem KI-Chatbot ChatGPT ist vor dem Logo des US-Softwareunternehmens OpenAI zu sehen.

Entwickler von ChatGPT Mehrere US-Bundesstaaten verklagen OpenAI

Stand: 15.10.2026 • 21:20 Uhr

Wie sicher ist der Umgang mit KI-Chatbots wie ChatGPT? Acht Bundesstaaten in den USA sehen erhebliche Risiken und haben deshalb Klagen gegen den Entwickler OpenAI eingereicht.

Acht Bundesstaaten in den USA haben OpenAI, den Entwickler von ChatGPT, verklagt. Sie werfen dem Unternehmen vor, nicht genug für den Schutz der Nutzer und Nutzerinnen seiner Künstlichen Intelligenz (KI) zu tun.

Die Generalstaatsanwälte von Arizona, Arkansas, Iowa, Nebraska, Kansas, West Virginia, Idaho und Montana reichten die Klagen jeweils in Gerichten ihrer Bundesstaaten ein. Sie argumentieren, ChatGPT sei so konzipiert, dass es sympathisch und ansprechend wirke, um das Vertrauen der Nutzenden zu gewinnen. Der Chatbot verstärke jedoch Wahnvorstellungen, fördere gefährliches Verhalten und unterstütze Nutzer bei der Planung von Gewalttaten.

Einige der nun klagenden Bundesstaaten legen den Fokus insbesondere auf den Schutz von Kindern und Jugendlichen. Sie werfen OpenAI unter anderem vor, junge Menschen zu einer übermäßigen Nutzung zu verleiten. Außerdem würde das Unternehmen die Daten Minderjähriger speichern.

Eine Klage läuft schon länger

OpenAI-Sprecher Drew Pusateri erklärte in einer Stellungnahme, das Unternehmen sei bestrebt, gemeinsam mit den Bundesstaaten "pragmatische KI-Richtlinien voranzutreiben". Zudem betonte das Unternehmen, man habe bereits Sicherheitsvorkehrungen für Kinder in ChatGPT integriert und werde dies auch weiterhin tun, um das Modell zu verbessern.

Eine Klage vom Bundesstaat Florida gegen OpenAI läuft schon seit längerer Zeit. Vor Kurzem legte der Generalstaatsanwalt noch mit einem Antrag auf eine einstweilige Verfügung nach. Zu den Forderungen dabei gehört, dass es keine Entwicklung neuer KI-Modelle ohne zusätzliche Leitplanken geben soll.

Es gibt zudem verschiedene weitere Klagen gegen das Unternehmen. Darin geht es zum Teil auch um Todesfälle nach Nutzung des KI-Chatbots.

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