Flug von Toulouse nach Zürich: Neuer Swiss-Airbus muss wegen Vögeln auf der Landebahn durchstarten
Flug von Toulouse nach Zürich
Neuer Swiss-Airbus muss wegen Vögeln auf der Landebahn durchstarten
Vögel auf der Landebahn zwangen einen neuen Swiss-Airbus A350-900 bei der Ankunft in Zürich zum Durchstarten. Der Flieger soll künftig auf Strecken nach Shanghai und Johannesburg eingesetzt werden.
Publiziert: vor 6 Minuten
Darum gehts
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- Swiss nimmt dritten Airbus A350-900 in Zürich in Empfang
- Jungfernflug musste wegen Vögeln auf der Landebahn durchstarten
- Bis 2030 plant Swiss insgesamt zehn Airbus A350-900 zu beschaffen
Marian NadlerRedaktor News
Die Swiss hat am Samstag einen dritten Airbus A350-900 in Zürich in Empfang genommen. Der fabrikneue A350 trägt den Namen «Zug» und wird künftig nach Shanghai und Johannesburg fliegen.
Bei dem Jungfernflug von Toulouse in die Schweiz lief aber nicht alles rund, wie Daten von Flightradar24 zeigen. Die Maschine musste durchstarten, kreiste daraufhin eine Weile über dem Kanton Zug, um dann sicher zu landen. Blick wollte von der Swiss wissen, was hinter dem Manöver steckt.
Darum sind Vögel auf der Landebahn so gefährlich
Mediensprecherin Meike Fuhlrott erklärte auf Anfrage, dass das Durchstartemanöver nicht geplant gewesen sei. «Grund dafür waren Vögel auf der Landebahn».
Vögel auf der Landebahn sind eine erhebliche Gefahr für die Luftfahrt, da sie schwere Schäden an startenden oder landenden Flugzeugen verursachen können. Flugzeuge bewegen sich am Boden und in der Luft mit mehreren Hundert Kilometern pro Stunden. Bei diesen Geschwindigkeiten entwickelt selbst ein kleiner Vogel beim Zusammenstoss die Wucht eines schweren Geschosses. Eine Kollision mit einem Schwarm oder einem grossen Vogel kann im schlimmsten Fall die Flugzeugstruktur durchschlagen.
Swiss setzt auf Airbus A350-900
Zudem drohen beim Einsaugen in die Turbine auch dort Schäden oder ein kompletter Triebwerksausfall. In der Fachsprache spricht man von solchen Vorfällen als Vogelschlag. Mit dem Durchstartemanöver ging der Pilot also kein Risiko ein.
Der Airbus A350-900 mit der Registrierung HB-IFC ist nach «Lausanne» (HB-IFA) und «Delémont» (HB-IFB) das dritte Flugzeug dieses Typs in der Flotte der Swiss. Bis 2030 wird die Swiss insgesamt zehn Airbus A350-900 in ihre Flotte aufnehmen.
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