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Wednesday, October 7, 2026

Ukraine: Viele Tote bei russischen Angriffen

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Feuerwehrleute arbeiten an der Stelle von privaten Autogaragen, die bei einem russischen Raketenangriff getroffen wurden, mitten in Russlands Angriff auf die Ukraine, in Kiew, Ukraine, am 7. Oktober 2026.

Krieg gegen die Ukraine Tote bei russischem Angriff auf Kiew

Stand: 07.10.2026 • 09:15 Uhr

Wieder haben russische Raketen, Drohnen und Marschflugkörper Kiew und andere ukrainische Städte getroffen. In der nordukrainischen Stadt Pryluki trafen Raketen einen mehrstöckigen Wohnblock. Es gibt mehrere Tote.

Bei einem russischen Angriff auf die ukrainische Hauptstadt Kiew sind nach Behördenangaben mehrere Menschen getötet und schwere Schäden angerichtet worden. Nach Angaben von Bürgermeister Vitali Klitschko wurden mindestens zwei Tote in den Trümmern von Garagen im östlichen Stadtteil Darnyzja gefunden. Zwei weitere Menschen seien dort lebend geborgen worden.

Die russischen Streitkräfte setzten nach Angaben ukrainischer Militärblogs bei dem Angriff eine Vielzahl von ballistischen Raketen, Marschflugkörpern und Drohnen ein. Auch die Industriestädte Dnipro und Krementschuk wurden demnach massiv beschossen. In der nordukrainischen Stadt Pryluki trafen Raketen einen mehrstöckigen Wohnblock. Es gebe Tote und Verletzte, berichtete die Polizei des Gebiets Tschernihiw. Eine Zahl wurde nicht genannt.

Zahlreiche Explosionen in Kiew zu hören

In Kiew waren in den frühen Morgenstunden zahlreiche Explosionen zu hören, berichteten Reporter des Portals Kyiv Independent. "Die Raketen schlagen eine nach der anderen ein. Soweit ich zählen kann, sind es mindestens zehn bis zwölf Explosionen. In der Innenstadt ist es ziemlich laut", wurde ein Reporter zitiert. Bürgermeister Klitschko berichtete von einem Angriff auf Gebäude im Bezirk Obolon, die nicht zu Wohnzwecken genutzt werden. Im Bezirk Podil seien Lagerhallen getroffen worden.

Nach Angaben des russischen Militärs wurden Produktionsstätten des Raketen- und Drohnenproduzenten Fire Point in Kiew und anderen Städten angegriffen. Zudem seien die Hafen- und Werftinfrastruktur in der Schwarzmeer-Region Odessa sowie Schiffe ins Visier genommen worden, teilte das Verteidigungsministerium in Moskau mit. Letztere seien für die ukrainischen Streitkräfte genutzt worden.

Konfliktparteien als Quelle

Angaben zu Kriegsverlauf, Beschuss und Opfern durch offizielle Stellen der russischen und der ukrainischen Konfliktparteien können in der aktuellen Lage nicht unmittelbar von unabhängiger Stelle überprüft werden.

Angriffe in Sumy

Am Abend zuvor war es bereits zu einem Drohnenangriff in der nordostukrainischen Großstadt Sumy gekommen. Die Nachrichtenagentur RBK Ukraine berichtete unter Berufung auf den Bürgermeister von einem Toten und mehreren Verletzten. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hatte gestern Abend bereits eindringlich vor neuen russischen Attacken gewarnt, die für heute erwartet worden waren.

Die Ukraine wehrt sich seit über viereinhalb Jahren gegen eine Invasion der russischen Streitkräfte.

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