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Saturday, November 7, 2026

Ein Traum-Comeback, eine Torjägerin und ein Lichtblick

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Wer trifft, wer überrascht, wer enttäuscht?

Ein Traum-Comeback, eine Torjägerin und ein Lichtblick

Die ersten zehn Runden der Axa Women's Super League sind gespielt. Blick zieht eine Zwischenbilanz. Wer hat überrascht, wer ist richtig durchgestartet und welche Spielerin blieb bisher hinter den Erwartungen zurück?

Publiziert: 06.11.2026 um 20:08 Uhr

  • Rapperswil überrascht dank sechs Toren von McFarland
  • FCZ-Stürmerin Kajzba führt mit neun Toren die Liste an
  • Dubs trifft achtmal, Hoti trägt Aarau, Jelcic enttäuscht

Lynn PiubelReporterin Sport

Der Transfer-Volltreffer

Die nordirische Offensivspielerin Leyla McFarland (26) wechselte im Juli vom englischen Zweitligisten Durham City zum FC Rapperswil-Jona. Die nordirische Offensivspielerin Leyla McFarland (26) wechselte im Juli vom englischen Zweitligisten Durham City zum FC Rapperswil-Jona. In Rappi wurde sie sofort zur Top-Torjägerin.

McFarland traf bereits sechsmal, unter anderem erzielte sie beim 5:2 gegen Aarau einen Hattrick (ihre ersten beiden Tore fielen bereits in der 5. und 9. Minute). Auch gegen das Top-Team des FCZ traf sie doppelt. Ihr Debüt für die nordirische A-Nati gab sie bereits im letzten Jahr. Im März stand sie dann auch in der WM-Quali gegen die Schweiz auf dem Platz (0:2).

Unter anderem dank McFarland ist Rapperswil bisher die positive Überraschung der Saison. Nach zehn Spielen hat man bereits gleich viele Siege (3) auf dem Konto wie in der ganzen letzten Saison und hat sich bereits ein Polster auf die Abstiegsplätze aufgebaut.

Die Torjägerin

Neun Spiele, neun Tore: Die Slowenin Nina Kajzba (22) vom FCZ führt die WSL-Torschützenliste an. Im Sommer wechselte sie vom norditalienischen Parma nach Zürich, zuvor war sie an den belgischen Klub Standard Femina ausgeliehen.

Kajzba kam, sah und traf: Beim 8:0-Kantersieg gegen Aarau erzielte sie gleich vier Tore in einem Spiel. Es folgten weitere Treffer gegen Rapperswil, YB und Basel. Für Slowenien hat sie bereits 29 Länderspiele absolviert.

Lichtblick im Abstiegskampf

Nach vier Jahren bei Basel ist Vanessa Hoti (28) jetzt eine der markantesten Spielerinnen in Aarau. Die Baslerin wechselte im Sommer 2024 in den Aargau. Vor dem FCB spielte sie auch schon ein Jahr bei den FCZ-Frauen.

Die Mittelfeldspielerin wurde bereits letzte Saison in die «SAFP Golden 11» gewählt (Elf der besten AWSL-Spielerinnen). Nach zehn Runden steht sie bei fünf Toren und ist damit für fast die Hälfte aller Aarauer Treffer verantwortlich. Besonders speziell war der 3:1-Sieg Mitte Oktober gegen ihren Ex-Klub Basel. Einer der wenigen Lichtblicke für Aarau. Denn der FCA liegt auf dem zweitletzten Tabellenplatz und wird im Abstiegskampf auf Hoti angewiesen sein.

Erfolgreiche Rückkehrerin

Eine der schönsten Geschichten der Saison schreibt bisher Kim Dubs (28). Nach einem Achillessehnenriss, fast einem Jahr Zwangspause und weiteren Verletzungsrückschlägen ist Dubs jetzt zurück. Und wie. In neun Partien steht sie bereits bei acht Treffern und zwei Assists. Sie legte vor allem los wie die Feuerwehr: In den ersten sechs Meisterschaftsspielen durfte sie sechsmal jubeln.

«Ich fühle mich leichter, weil ich mal nicht verletzt bin. Das ist ein Gefühl, das ich mega lang nicht hatte», sagte Dubs im September gegenüber SRF. Ihre Erleichterung darüber ist auf dem Platz sichtbar.

Die Enttäuschung

Maja Jelcic (22) von YB kann bisher nicht an ihre starke Vorsaison anknüpfen. Die Stürmerin wurde vor Saisonbeginn noch als eine der ersten Anwärterinnen auf die Torjägerinnenkrone gehandelt. In der letzten Saison war sie mit 12 Toren schliesslich die gefährlichste Bernerin.

Diese Saison kommt sie aber einfach nicht in Fahrt. Nach sieben AWSL-Einsätzen steht die Bosnierin erst bei einem Tor und keiner Vorlage. Gemessen an ihrer Vorjahresleistung eine enttäuschende Zwischenbilanz. Immerhin: In der Champions-League-Qualifikation gegen St. Pölten traf Jelcic doppelt.

Mannschaft

SP

TD

PT

1

BSC Young Boys

BSC Young Boys

11

8

24

2

Servette FC Chenois

Servette FC Chenois

10

13

23

3

Grasshopper Zürich

Grasshopper Zürich

10

15

20

4

FC Zürich

FC Zürich

10

12

18

5

FC Basel

FC Basel

11

-1

15

6

FC Rapperswil-Jona

FC Rapperswil-Jona

10

-4

12

7

FC Luzern

FC Luzern

10

-3

11

8

Yverdon Sport FC

Yverdon Sport FC

10

-4

8

9

FC Aarau

FC Aarau

10

-19

7

10

FC St. Gallen 1879

FC St. Gallen 1879

10

-17

4

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