Prinz Harry litt nach Megxit unter Depressionen

- Rund zwei Wochen lang litt Prinz Harry (42) nach eigenen Angaben an Depressionen, als er sich Ende 2019 mit Familie auf Vancouver Island aufhielt.
- Gegenüber einer Neurowissenschaftlerin schildert er, wie sein Körper fern des royalen Stresses einen «Adrenalin-Crash» erlebte.
- Im Januar 2020 verkündeten Harry und Meghan daraufhin ihren Rückzug als arbeitende Royals.
Prinz Harry (42) ist nach dem Abschied aus Grossbritannien in eine depressive Phase gerutscht. Davon berichtet er in der Master-Class «Redefining Grief: Building Resilience Through Loss», wie unter anderem «People» schreibt. Gemeinsam mit der Neurowissenschaftlerin Dr. Mary-Frances O’Connor spricht der Herzog von Sussex auf der US-amerikanischen Online-Lernplattform über Trauer, Panikattacken und den Tod seiner Mutter Diana.
«Ich bin tatsächlich für etwa zwei Wochen in eine Depression gerutscht und hatte das Gefühl, ohne Adrenalin nicht funktionieren zu können», sagt Harry demnach über das Jahresende 2019. Es sei gewesen, als brauche sein Gehirn Stress, um zu arbeiten. Im Haushalt sei er «nutzlos» geworden.
«Adrenalin-Crash» in Kanada
Zu dem Zeitpunkt nahmen sich der Prinz und seine Ehefrau Herzogin Meghan (45) mit dem wenige Monate alten Archie eine Auszeit in Kanada. Auf Vancouver Island habe man Abstand vom Königshaus gewinnen wollen, «um überhaupt denken zu können», erinnert sich Harry. Doch fern der stressigen Umgebung habe sein Körper nach wenigen Tagen einen «Adrenalin-Crash» gehabt. Im Januar 2020 verkündete das Paar dann den Rückzug als arbeitende Royals.
Seine Adrenalin-Sucht führt Harry schon auf seine Zeit beim Militär zurück. Nach seinem zweiten Afghanistan-Einsatz 2013 habe er gemerkt, dass alte Traumata hochkamen und Panikattacken auslösten. Auch bei royalen Terminen habe er «absolute Panik» verspürt.
Trauma wegen Dianas Tod
Auch auf den Tod seiner Mutter Diana, die 1997 bei einem Autounfall in Paris starb, kam Prinz Harry in dem Gespräch zu sprechen. Schon zuvor hatte er berichtet, erst bei der Beerdigung geweint zu haben und danach fast zwei Jahrzehnte nicht mehr. Dahinter habe «Taubheit, emotionaler Stillstand» gesteckt, so der Sohn von König Charles. Lange habe ein Teil von ihm geglaubt, Diana habe ihren Tod nur inszeniert und werde eines Tages verkleidet auftauchen.
Inzwischen leben Harry, Meghan, Archie und die in Kalifornien geborene Lilibet nach sechs Jahren in den USA seit einigen Wochen wieder in Grossbritannien. Er schöpfe seine Kraft aus der Familie, betont der 42-Jährige. Länger als zehn Tage sei er nie von Frau und Kindern getrennt, zitiert ihn der «Mirror».
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Hast du oder hat jemand, den du kennst, eine Depression?
Hier findest du Hilfe:
Kinderseele Schweiz, Beratung für psychisch belastete Eltern und ihre Angehörigen
VASK, regionale Vereine für Angehörige
Psyfinder, qualifizierte Fachpersonen in deiner Nähe
Pro Juventute, Beratung für Kinder und Jugendliche, Tel. 147
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