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Friday, November 6, 2026

Das nächste Top-Talent entscheidet sich gegen die Nati

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Wieder Ohrfeige für den SFV

Das nächste Top-Talent entscheidet sich gegen die Nati

Die Entscheidung ist gefallen: Das YB-Juwel Lutfi Dalipi in Diensten von Vaduz wird künftig nicht für die Schweiz auflaufen. Der SFV verliert damit das nächste vielversprechende Talent, das in der Schweiz ausgebildet wurde.

Publiziert: vor 26 Minuten

Der Hype um Lutfi Dalipi (20) scheint grenzenlos. In der Super League sorgt er bei Aufsteiger Vaduz für Furore, Topklubs aus ganz Europa beobachten ihn intensiv – darunter Kaliber wie Stuttgart, Hoffenheim, Frankfurt oder Salzburg. Schon jetzt soll bei Interessenten die Bereitschaft vorhanden sein, Ablösesummen im zweistelligen Millionenbereich zu bezahlen.

Bevor es um seine Zukunft im Klubfussball geht, steht für den 20-Jährigen aus der Region Gruyère allerdings eine andere Weichenstellung an: die Nati-Entscheidung. Neben der Schweiz könnte Dalipi auch für Portugal, Albanien oder den Kosovo spielen. Vor allem die beiden Balkanverbände baggern intensiv am jungen Ausnahmetalent. Am vergangenen Samstag soll es in Zürich zu einem Treffen mit Vertretern des albanischen Verbands gekommen sein.

0:53

12 Länder, 12 Spieler:Vaduz-Profi Lutfi Dalipi wählt seine Favoriten

Versprechen an den Grossvater

Laut Blick-Informationen hat Dalipi nun einen ersten Grundsatzentscheid gefällt: Die Schweiz wird es nicht. Sein Name fehlt am Donnerstagvormittag auch im Aufgebot von Nationaltrainer Murat Yakin: «Ein junger, interessanter Spieler, der mit seinen Statistiken auf sich aufmerksam gemacht hat. Solange mir aber im zentralen Mittelfeld so viele Spieler zur Verfügung stehen, wird es schwierig, in dieses Kader reinzukommen.»

Dieser Konkurrenzsituation scheint sich Dalipi auch bewusst zu sein. Ein Aufgebot der U21-Nati für die anstehenden Länderspiele lehnte Dalipi zudem ab. Begründung: Er will keinem anderen Spieler den Platz blockieren, wenn die Entscheidung gefällt ist. Dalipi soll seinem Grossvater versprochen haben, künftig für Albanien oder den Kosovo aufzulaufen. Der definitive Entscheid wird in den kommenden Wochen erwartet.

Damit verliert der Schweizerische Fussballverband nach Leon Avdullahu, Albian Hajdari und Alessandro Romano innert eineinhalb Jahren ein weiteres vielversprechendes Talent, das in der Schweiz ausgebildet wurde. Yakin dazu: «Für welche Nation er sich entscheidet, können wir nicht beeinflussen. Wir halten an unserer Strategie fest. Ein Aufgebot muss sportlich Sinn machen. Wir können nicht jeden Doppelbürger aufbieten und ihm ein paar Einsatzminuten geben, damit er für uns festgespielt ist. Es muss gegenüber den Spielern, die schon länger dabei sind, fair bleiben.»

Klappt der YB-Plan?

Dass es im Januar-Transferfenster parallel zum Verbandswechsel auch gleich zu einem Klubtransfer kommt, gilt derweil als unwahrscheinlich. So oder so haben die Young Boys als Stammklub ein gewichtiges Wort mitzureden, wo Dalipi noch einen langfristigen Vertrag bis Juni 2030 besitzt. Der Plan von YB scheint klar: Dalipi soll dereinst Alvyn Sanches ersetzen. Ob dieser Plan aufgeht, wenn der Youngster weiterhin mit solchen Skorerwerten brilliert, werden die kommenden Monate zeigen.

Mannschaft

SP

TD

PT

1

FC Lugano

FC Lugano

12

26

34

2

BSC Young Boys

BSC Young Boys

12

15

25

3

FC Sion

FC Sion

12

7

23

4

FC Zürich

FC Zürich

12

-1

20

5

FC St. Gallen

FC St. Gallen

12

-3

19

6

Servette FC

Servette FC

12

1

16

7

FC Basel

FC Basel

12

-4

14

8

FC Luzern

FC Luzern

12

-6

13

9

FC Thun

FC Thun

12

-10

13

10

FC Vaduz

FC Vaduz

12

-1

10

11

Grasshopper Club Zürich

Grasshopper Club Zürich

12

-13

10

12

FC Lausanne-Sport

FC Lausanne-Sport

12

-11

6

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