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Saturday, September 12, 2026

Aktuelles zum Krieg in der Ukraine

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Über den russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine berichtet das ZDF fortlaufend, etwa bei heute Xpress am 11.09.2026 ab 9 Uhr.

Wichtige Meldungen

Putin: Europäische Soldaten in Ukraine würden "Krieg gegen Russland" bedeuten

Der russische Präsident Wladimir Putin hat laut Nachrichtenagentur AFP die Europäer vor einer Entsendung von Soldaten in die Ukraine gewarnt. "Derzeit sagen sie, dass sie erwägen, wie sie Soldaten auf ukrainisches Territorium schicken können", sagte Putin demnach nach Angaben russischer Nachrichtenagenturen bei einem Indien-Besuch mit Blick auf europäische Staats- und Regierungschefs. "Das bedeutet einen Krieg gegen Russland."

Indiens Premier Modi fordert Russland zu Verhandlungen auf

Indiens Ministerpräsident Narendra Modi hat Kremlchef Wladimir Putin erneut zu Verhandlungen über ein Ende des Angriffskriegs gegen die Ukraine aufgefordert. Dialog und Diplomatie seien der richtige Weg, um Konflikte zu beenden, sagte Modi nach Angaben des indischen Außenministeriums bei einem Treffen mit Putin in Neu-Delhi.

Vor Beginn eines zweitägigen Gipfeltreffens der Staatengruppe Brics am Samstag sprachen Modi und Putin bilateral auch über die Ukraine. Indien ist Großabnehmer für russisches Öl und Getreide. Es leidet unter den Schwierigkeiten der Schifffahrt auf dem Schwarzen Meer, verursacht durch wechselseitige russische und ukrainische Angriffe. Indische Seeleute sind schon Opfer der Drohnenattacken geworden.

Wichtige Meldung

EU-Verteidigungskommissar: 6,1 Milliarden Euro für die Ukraine

EU-Verteidigungskommissar Andrius Kubilius wirbt für einen massiven Ausbau der europäischen Fähigkeiten zur Produktion von Drohnen und ballistischen Raketen. Die Industrie in der EU produziere derzeit rund 1,5 Millionen Drohnen pro Jahr, sagte Kubilius am Freitag in Brüssel. Man müsse allerdings mit den russischen Produktionskapazitäten mithalten können. Kubilius äußerte sich am Rande des ersten Treffens einer neuen Drohnenallianz zwischen der EU und der Ukraine.

Kubilius kündigte zudem an, dass die EU-Kommission offiziell die Auszahlung von 6,1 Milliarden Euro zur Beschaffung von Rüstungsgütern für die Ukraine genehmigt habe. Das Geld soll unter anderem für den Kauf von Ausrüstung für die Luftverteidigung sowie für Munition, Drohnen und elektronische Kriegsführung ausgegeben werden. Nach einer Einigung der EU-Mitgliedstaaten vom Montag ermöglicht der Beschluss der Ukraine auch die Beschaffung von US-Patriot-Flugabwehrraketen vom Typ PAC-3. Eigentlich sollen mit EU-Rüstungshilfen bevorzugt europäische Rüstungsgüter gekauft werden.

Bericht: Moskau importiert so viele Kraftstoffe wie nie zuvor

Die Exporte von Ölprodukten aus Russland sind im August auf ein Rekordtief gefallen. Gleichzeitig importiere Russland inzwischen Kraftstoffe aus Südkorea und Indien, heißt es in einem Bericht des Centres for Research on Energy and Clean Air (Crea). Ukrainische Angriffe auf russische Raffinerien hätten die Situation für den einst weltweit größten Exporteur von Ölprodukten umgekehrt, sodass das Land nun Kraftstoffe importiere, teilt die in Finnland ansässige Nichtregierungsorganisation mit. 

Die Einfuhren seien im August auf den Rekordwert von 172.000 Tonnen gestiegen. Das entspreche mehr als dem Siebenfachen des bisherigen monatlichen Höchststands.

Wichtige Meldung

Kiews Bürgermeister Klitschko: Tote bei Angriffen auf Tankstellen

Bei russischen Drohnenangriffen auf Tankstellen sind in der ukrainischen Hauptstadt Kiew mindestens zwei Menschen getötet worden. Sechs von acht Verletzten seien in Krankenhäuser gebracht worden, teilt Bürgermeister Vitali Klitschko bei Telegram mit. Tags zuvor hatte es den ersten direkten Angriff auf eine Tankstelle in der Millionenstadt gegeben.

Zudem sei in der vergangenen Nacht eine Drohne in ein neunstöckiges Wohnhaus eingeschlagen, teilt Klitschko mit. Dabei seien acht Menschen verletzt worden.

Ostukraine: Tote bei Drohnenangriff auf Einkaufszentrum

Bei einem russischen Drohnenangriff auf ein Einkaufszentrum in der ostukrainischen Stadt Pawlohrad wurden mindestens fünf Menschen getötet. In Kiew löste ein Luftangriff einen Wohnungsbrand aus.

11.09.2026 | 0:18 min

Russlands Militär: 770 ukrainische Drohnen abgefangen

Russlands Militär hat nach eigenen Angaben in der Nacht über 770 ukrainische Drohnen abgefangen. Dei Angaben lassen sich nicht unabhängig überprüfen. Ende August hatte der ukrainische Präsident Selenskyj seinen Streitkräften die Aufgabe gestellt, das russische Hinterland täglich mit bis zu 1.000 Drohnen anzugreifen. 

Russland: Verletzte nach Luftangriff in Wolgograd

Bei ukrainischen Raketenangriffen sind in der russischen Stadt Wolgograd nach Behördenangaben zwei Männer verletzt worden. Es habe Schäden an einem Wohnhaus gegeben, heißt es. Raketentrümmer seien zudem auf einem Unternehmensgelände herabgefallen. Die Angaben lassen sich nicht unabhängig überprüfen. Die Stadt liegt gut 900 Kilometer südöstlich von Moskau.

Russland meldet Tote bei Drohnenangriffen in Region Tula

Bei Drohnenangriffen auf die zentralrussische Region Tula sind nach Angaben der örtlichen Behörden zwei Menschen getötet worden. Drei weitere Menschen seien verletzt worden, teilt der Gouverneur der Region, Dmitri Miljajew, auf dem Kurznachrichtendienst Telegram mit. Die russische Luftabwehr habe in der Nacht 26 Drohnen über dem Gebiet abgeschossen. Die Angaben lassen sich nicht unabhängig überprüfen.

Russland: Online-Händler meldet Brand nach Drohnenangriff

Nach einem ukrainischen Drohnenangriff brennt es dem russischen Online-Händler Ozon zufolge in einem Logistikzentrum in der Stadt Saratow. Verletzte gebe es nicht, teilt das Unternehmen auf dem Kurznachrichtendienst Telegram mit. Die Angaben lassen sich nicht unabhängig überprüfen.

Kiew: Brand in Wohnhaus nach russischem Luftangriff

Russische Luftangriffe haben in der ukrainischen Hauptstadt Kiew einen Brand in einem neunstöckigen Wohnhaus ausgelöst. Das teilen die städtischen Behörden über den Kurznachrichtendienst Telegram mit. Eine unabhängige Überprüfung der Angaben ist bislang nicht möglich. Russland bestreitet, gezielt Zivilisten anzugreifen.

Wichtige Meldung

Ukraine: Sieben Tote bei russischem Angriff auf Pawlohrad

Bei einem russischen Angriff auf die ukrainische Industriestadt Pawlohrad werden nach Angaben der Regionalverwaltung sieben Menschen getötet. 76 weitere Menschen seien verletzt worden, teilt der Gouverneur Olexandr Hanscha mit. Zudem wird eine Tankstelle in der Hauptstadt Kiew getroffen. Russland bestreitet, gezielt zivile Einrichtungen anzugreifen.

Alltag im Krieg: "Man bunkert sich hier nicht im Keller ein"

Mit den Angriffen auf ukrainische Städte versuche Moskau, die Menschen in ihrem Alltag einzuschränken. Jedoch wolle man sich nicht einsperren lassen, so ZDF-Reporter Henner Hebestreit bei ZDFheute live.

10.09.2026 | 8:07 min

Einnahme von Ortschaft: Hat Putin seine Soldaten belogen?

Laut Putin sollen seine Truppen den Ort Swjatohirsk eingenommen haben – ein Video des ukrainischen Militärs widerlegt das. Wie ehrlich ist Putin zu seinen Soldaten? ZDFheute live analysiert.

10.09.2026 | 34:02 min

Wichtige Meldung

Selenskyj-Staatsbesuch: Kanada sagt Ukraine Luftabwehr-Paket zu

Kanada stellt der Ukraine nach Angaben des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj ein wichtiges Paket zur Luftabwehr sowie Unterstützung für die Energiewirtschaft in Aussicht. Dies sagt Selenskyj vor einem Treffen mit dem kanadischen Premierminister Mark Carney. In einer Mitteilung auf dem Dienst X schrieb Selenskyj, Carney habe in Aussicht gestellt, dass Kanada sich dem europäischen Rüstungsprogramm "Freya" anschließen wolle. Darin versuchen verschiedene Hersteller, auch aus Deutschland und der Ukraine, eine günstige Alternative zu den US-amerikanischen Patriot-Flugabwehrraketen zu entwickeln.

In seiner eigenen Stellungnahme verspricht Carney der Ukraine weitere Hilfe zur Abwehr russischer Angriffe sowie Unterstützung bei den Bemühungen um einen Beitritt zur Nato und zur Europäischen Union. Kanada hat das Land seit dem Beginn der russischen Invasion im Februar 2022 mit insgesamt mehr als 25,5 Milliarden kanadischen Dollar unterstützt.

Tote bei russischem Drohnenangriff auf Supermarkt

Bei einem mutmaßlich russischen Drohnenangriff sind in der südostukrainischen Stadt Pawlohrad mindestens drei Menschen getötet worden. Es gebe über 30 Verletzte, teilte die Staatsanwaltschaft der Region Dnipropetrowsk mit. Bei der Attacke wurden demnach mehrere Geschäfte und Autos beschädigt. Die Behörde ermittelt wegen eines möglichen Kriegsverbrechens. Pawlohrad ist rund 80 Kilometer von der Frontlinie entfernt.

Russland greift ukrainische Züge an

Russland attackiert zunehmend auch die Bahn-Infrastruktur der Ukraine und isoliert somit Gegenden, die auf Bahnverbindungen angewiesen sind. In diesem Jahr wurden bereits 250 Züge angegriffen.

10.09.2026 | 1:36 min

Amnesty: Menschenhandels-Vorwurf gegen Russland

Amnesty International wirft Russland vor, mit Täuschung, Zwang und Ausbeutung Menschen aus dem Ausland für seine Streitkräfte für den Krieg in der Ukraine zu rekrutieren. In vielen Fällen erfülle dies den Tatbestand des Menschenhandels, sagte die Generalsekretärin der Menschenrechtsorganisation, Agnès Callamard, am Donnerstag der Nachrichtenagentur AFP in Kiew. Ins Visier der russischen Anwerber geraten demnach vor allem Menschen aus einkommensschwachen Ländern des Globalen Südens.

Für die Recherche nahm Amnesty nach eigenen Angaben zwischen 2024 und 2026 in zwei ukrainischen Kriegsgefangenenlagern Aussagen von Betroffenen aus Brasilien, Kolumbien, Kuba, Ägypten, Sierra Leone, Sri Lanka, Somalia und Südafrika auf. Die Ukraine setzt ebenfalls ausländische Kämpfer ein. In Russland könne Amnesty nach eigenen Angaben aber nicht mit Kriegsgefangenen aus den Reihen der ukrainischen Armee sprechen, weil die Organisation dort als "ausländischer Agent" eingestuft und verboten sei.

Aserbaidschanische Seeleute bei Drohnenangriff getötet

Bei einem Drohnenangriff auf ein Frachtschiff im Schwarzen Meer sind nach Angaben des Außenministeriums in Baku zwei Aserbaidschaner getötet worden. Zwei weitere seien verletzt in ein Krankenhaus im ukrainischen Tschornomorsk gebracht worden, teilte das Ministerium mit. Die Männer gehörten demnach zur Besatzung eines ausländischen Frachtschiffs mit dem Namen "Tedy". Der Vorfall ereignete sich den Angaben nach am Mittwoch. 

Das Ministerium koordiniere Maßnahmen mit seinen diplomatischen Vertretungen und den zuständigen Behörden der betroffenen Länder, hieß es. Baku benannte nicht den Verursacher des Drohnenangriffs. Erst im Juni waren fünf Aserbaidschaner bei einem Angriff auf ein Schiff im Asowschen Meer getötet worden.

Gouverneur: Viele Verletzte nach russischen Angriffen auf Kramatorsk

Durch russischen Beschuss sind in der ostukrainischen Stadt Kramatorsk nach Behördenangaben mindestens 16 Menschen verletzt worden. Viermal sei die frontnahe Stadt beschossen worden, teilte der Militärgouverneur des Gebietes Donezk, Wadym Filaschkin, bei Telegram mit. Einschläge hat es demnach in einem Wohngebiet und in der Nähe von Schulen gegeben. Filaschkin forderte die verbliebenen Einwohner erneut zur Flucht auf. Die Frontlinie ist nur etwas mehr als zwölf Kilometer von Kramatorsk entfernt.

Über den russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine berichtet das ZDF fortlaufend, etwa bei heute Xpress am 11.09.2026 ab 9 Uhr.

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