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Friday, October 9, 2026

Investitionen in Chips – Das Billionenunternehmen SpaceX braucht Geld

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Investitionen in Chips Das Billionenunternehmen SpaceX braucht Geld

Elon Musks Firma beschafft sich 40 Milliarden Dollar, um Nvidia-Chips zu kaufen. Der Grund: Gewinne macht SpaceX keine.

Das Raumfahrtunternehmen SpaceX von Elon Musk, zu dem unter anderem auch die KI-Sparte xAI oder die Satelliten-Internet-Firma Starlink gehören, will einem Medienbericht zufolge 40 Milliarden Dollar aufnehmen, um damit KI-Chips vom Technologieführer Nvidia zu kaufen.

Das von Elon Musk geführte Unternehmen wolle dafür rund zehn Milliarden Dollar an Bankkrediten und 30 Milliarden Dollar über Anleihen beschaffen, berichtete die «Financial Times» unter Berufung auf mehrere Insider.

Rechenleistung wird immer teurer

Das Vorhaben unterstreicht den enormen Kapitalbedarf des Booms bei Künstlicher Intelligenz (KI). Tech-Konzerne liefern sich ein Wettrennen um die fortschrittlichen Prozessoren und den Aufbau der nötigen Rechenkapazitäten.

Musk, der auch das KI-Unternehmen xAI leitet, hatte im vergangenen Monat angekündigt, die Zahl der von Nvidia genutzten Chips massiv erhöhen zu wollen. Und so gehen die Milliardeninvestitionen denn auch nicht eigentlich in Musks Raumfahrtunternehmen, sondern in die KI-Sparte xAI.

Musk hat kürzlich angedeutet, dass SpaceX im Jahr 2030 bis zu einer Billion Dollar umsetzen könnte.

«Die ganze Welt versucht gerade, jene Chips zu kaufen, um damit die KI-Rechenleistung zu erhöhen. Und wenn die Nachfrage zunimmt, dann steigen auch die Preise für die Chips fast schon ins Unermessliche», sagt SRF-Börsenkorrespondent Jens Korte in New York.

Musk habe ja grosse Pläne, so Korte weiter. «Er hat kürzlich angedeutet, dass SpaceX im Jahr 2030 bis zu einer Billion Dollar umsetzen könnte.»

Eine Wette auf eine lukrative Zukunft

Derzeit liege der Umsatz bei 40 bis 50 Milliarden Dollar pro Jahr. Und damit lägen die Einnahmen von SpaceX noch weit unter den Ausgaben – die Firma macht derzeit also keinen Gewinn. Entsprechend fehlt das Geld, um die Investitionen in die Tochter xAI mit eigenem Geld zu stemmen.

Irgendwann müssen diese Rieseninvestitionen durch Umsätze und Gewinne gerechtfertigt sein.

«Unter dem Strich ist es eine grosse Wette auf die Zukunft. Ob Musks Ankündigungen auch nur annähernd eintreffen werden, wird sich zeigen», so der SRF-Korrespondent.

Hunderte Milliarden Dollar fliessen in KI

Grundsätzlich stelle sich bei den Investitionen in Höhe von mehreren Hundert Milliarden Dollar in die Künstliche Intelligenz derzeit die Frage, ob der Bogen dabei nicht überspannt werde.

«Allein im laufenden Jahr haben sich die US-Techunternehmen rund 350 Milliarden Dollar geliehen, um ihre Investitionen in Rechenleistung für KI zu tätigen.» Und für nächstes Jahr dürfte der Trend mit dem Geldpumpen ähnlich weitergehen, glaubt Korte.

Aber: Das alles ist geliehenes Geld. «Irgendwann müssen diese Riesensummen durch Umsätze und Gewinne gerechtfertigt sein.» Und an der Wall Street gebe es aufkommende Sorgen, ob das Ganze womöglich nicht übertrieben sei – sprich, ob sich da nicht eine Blase bilde, die bald platzen könnte.

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