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Sunday, September 27, 2026

Garten winterfest machen: Gartenarbeit im Herbst: Warum die Reihenfolge zählt

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Garten winterfest machenGartenarbeit im Herbst: Warum die Reihenfolge zählt

26.09.2026, 19:04 Uhr

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Hecken sollten erst im Herbst geschnitten werden, wenn das Wachstum abgeschlossen ist – für saubere Konturen in den Wintermonaten. (Foto: picture alliance/dpa/dpa-tmn)

Wer sich ab Oktober um Hecken, Beete und den Rasen kümmert, hat im nächsten Frühjahr weniger Arbeit. Doch dabei sollte man die richtige Reihenfolge der Arbeitsschritte berücksichtigen.

Beginnt mit dem Herbst die ruhige Zeit im Garten? Noch nicht ganz, denn jetzt brauchen Sträucher, Rasen und Beete noch die richtige Pflege, um den Winter zu überstehen. Wer dabei mit System vorgeht, kann sich zusätzlich im nächsten Frühjahr einiges an Arbeit ersparen. Im Folgenden gibt es drei nützliche Tipps, um den Garten winterfest zu machen.

Grobes zuerst: Hecken, Sträucher und Bäume in Form bringen

Ab Oktober ruht die Vegetation. Deshalb lassen sich Hecken und Gehölze jetzt bedenkenlos zurückschneiden. Wer grobe Äste kürzt, Kronen auslichtet und totes Holz entfernt, schafft Platz und Licht für das kommende Jahr. Für die meisten Formschnitte reicht eine scharfe Heckenschere. Bei dickeren Ästen hilft eine kleine Säge weiter. Damit lassen sich auch schwer erreichbare Stellen bearbeiten.

Morsche, lockere oder gefährlich überhängende Äste sollte man konsequent entfernen, damit sie bei Herbststürmen oder unter Schneelast keinen Schaden anrichten können.

Danach die Feinarbeiten: Beete und Ränder herbstfest machen

Auf den groben Rückschnitt folgen die kleineren Handgriffe: verwelkte Pflanzenteile aus den Beeten holen, Rasenkanten nachschneiden und Blumenzwiebeln für das Frühjahr setzen. Diese Aufgaben lassen sich über mehrere Wochen aufteilen und eignen sich gut für ruhigere Herbstnachmittage.

Akkugeräte ermöglichen dabei ein kräfteschonendes Arbeiten ohne Kabelgewirr. Eine kompakte Astschere etwa erleichtert präzise Schnitte an Sträuchern und Gehölzen, ohne dass benachbarte Pflanzen leiden. Wer Rindenmulch rund um empfindliche Gehölze streut, sorgt für eine zusätzliche Schutzschicht gegen Frost.

Zum Schluss: Laub raus, Rasen vorbereiten für die Winterruhe

Nasses Laub gilt als eine der häufigsten Ursachen für kahle Stellen im Rasen. Grund: Laub blockiert Licht und Luft und begünstigt somit Schimmel. Wer regelmäßig harkt oder zu einem leisen Akku-Laubbläser greift, schont den Rasen sowie den eigenen Rücken. Auch die Wege sollten frei bleiben, damit im Winter niemand ausrutscht.

Allerdings sollte nicht jedes Blatt entfernt werden: Ein Laubhaufen in einer ruhigen Gartenecke dient Igeln und anderen Nützlingen als Unterschlupf. Gartenabfälle wiederum verwandeln sich auf dem Kompost über die kalten Monate zu Humus.

Sven Klappstein, Produktmanager beim Gartengeräte-Hersteller Worx, empfiehlt, "die Akkus von elektrischen Sägen, Trimmern oder Scheren immer kühl, trocken und frostfrei aufzubewahren". Ideal ist zudem ein mittlerer Ladezustand, da dies die Akkus während längerer Lagerzeiten schont und sowohl vorzeitiger Alterung als auch einer möglichen Tiefenentladung vorbeugt. Optimal sind also trockene Kellerräume oder ein frostsicherer Gartenschuppen. Auch normales Gartengerät sollte an einem trockenen Ort aufbewahrt werden, damit es nicht rostet.

Wer die Gartenarbeit im Herbst in der richtigen Reihenfolge angeht, bringt Pflanzen und Werkzeuge gesund durch die kalte Jahreszeit und kann sich bereits auf die nächste Saison freuen.

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